So machst du die Weihnachtszeit auch für deinen Hund besonders

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Hund mit Schild: Fröhliche Weihnachten

Weihnachten ist das vielleicht beliebteste Fest in unserer Kultur und ist nicht nur für Kinder ein ganz besonderes Highlight. Es gibt eine Unzahl an Bräuchen, Ritualen und Möglichkeiten, die schönen Tage unvergesslich zu machen. Leckeres Essen, duftende Plätzchen, weihnachtliche Dekoration, Treffen mit Freunden und Familie, stimmungsvolle Musik und natürlich liebevolle Geschenke machen das Fest aus. Und auch für deinen Hund kannst Du diese Tage ganz besonders machen und diese Zeit gemeinsam für Euch nutzen.

Wenn die Menschen feiern, soll es natürlich auch den Hunden gut gehen. Hier haben wir einige Ideen, wie du auch für deinen Vierbeiner die Weihnachtszeit schön gestalten kannst.

Adventskalender für Hunde

Wer kennt sie nicht, die Spannung die man als Kind jeden Morgen hatte, wenn das nächste Türchen des Adventskalenders geöffnet werden durfte! Aber auch als Erwachsener darf man sich natürlich diese kleine Aufmunterung gönnen, um Weihnachten entgegenzufiebern und sich den beginnenden Winter zu versüßen.

Warum nicht auch Deinem Hund eine solche Freude machen? Er versteht den Hintergrund natürlich nicht, aber was gibt es auch viel zu verstehen, wenn man jeden Morgen mit einem besonderen Leckerli verwöhnt wird?! Adventskalender für Hunde gibt es seit mehreren Jahren im Handel zu kaufen, schau einfach, was Dein Tierfachhandel so im Angebot hat.

Adventskalender selbst basteln

Natürlich kann man einen Adventskalender für den Hund aber auch selber basteln: Hierfür kaufst oder bastelst du 24 kleine Plastik- oder Papiertütchen. Du kannst sie mit Sternchen, Weihnachtsmotiven oder winterlichen Naturmaterialien bekleben oder bemalen und so weihnachtlich dekorieren.

Außerdem müssen sie natürlich nummeriert werden! An einer Schnur aufgehängt kannst du sie an einem schönen Ort in deiner Wohnung platzieren. Befülle sie mit Lieblingsleckerlies oder anderen besonderen Köstlichkeiten. Vielleicht möchtest du ja auch selbst Weihnachtsgebäck für deinen Hund herstellen?

Nun kannst du jeden Morgen mit deinem Hund das Türchen oder Tütchen öffnen. Lass ihn ein Kommando oder eine kurze Aufgabe ausführen, für die er dann mit dem Leckerli aus dem Adventskalender belohnt wird. Das einzige, was schief gehen kann, ist seine Enttäuschung am 25.12., wenn Euer kleines Ritual vorbei ist.

Das Weihnachtsgeschenk für Deinen Hund

Nicht nur Freunde und Angehörige sollte man mit einer Aufmerksamkeit bedenken, auch deinem Hund kannst du zu Weihnachten eine Freude außer der Reihe machen.

Du kannst ihm zum Beispiel ganz klassisch ein besonderes Geschenk kaufen. Was könnte ihm gefallen oder was braucht er? Ein neues Halsband oder Geschirr? Eine neue schicke Leine oder gar ein neues Körbchen? Vielleicht findest du ein tolles Spielzeug, das er noch nicht hat und kennt. Lass dich inspirieren und überlege, worüber er sich besonders freuen würde.

Du kannst ihm aber auch etwas Nichtmaterielles schenken, sondern ihm eine Freude mit einem besonderen Ausflug machen. Gibt es einen tollen Ort, an dem ihr noch nicht wart oder wo selten genug Zeit da ist? Organisiere einen schönen Ausflug in die Natur, wo er sich mal so richtig austoben und eine neue Umgebung entdecken kann.

Hundekekse in Knochenform
Warum nicht einmal Weihnachtsplätzchen für Hunde backen?

Außerdem kannst du ihn mit einem außergewöhnlichen Essen verwöhnen – zum Beispiel mit diesem leckeren Weihnachtsschmaus! Entweder du kaufst etwas Besonderes außer der Reihe oder du kochst ihm ein leckeres Hundemenü nur für ihn. Rezepte findest du hier oder in Hundekochbüchern. Besonders weihnachtlich sind natürlich leckere Hundekekse in Plätzchenform.

Damit auch dein Hund bei der Bescherung Freude und Spannung hat, kannst du einen Karton mit zerknülltem Zeitungspapier füllen und dazwischen Leckerlies verstreuen. Dieses Geschenkpäckchen kann dein Hund dann auspacken, nach Herzenslust zerpflücken und die darin versteckten Leckerlies suchen. Bleib dabei aber immer in seiner Nähe, damit er nicht das Papier frisst und das mögliche Chaos an Schnipseln sich in Grenzen hält.

Spenden und Gutes tun

Weihnachten wird bei uns als christliches Fest gefeiert und kann auch dafür genutzt werden, etwas Gutes zu tun, schließlich ist Nächstenliebe ein wichtiger Bestandteil der christlichen Tradition. Hier kann sogar dein Hund beitragen – hat er vielleicht Spielzeug oder Halsbänder, die er noch nie richtig mochte und die immer nur unbeachtet in der Ecke lagen? Dann wird er sie sicher gerne spenden.

Du könntest sie zusammen mit einem Sack Hundefutter ins Tierheim bringen. Manche Tierschutzvereine haben vor Weihnachten auch Geschenk-Aktionen für Hunde im Ausland: Dafür kann man sich auf der Homepage des Vereins einen Hund aussuchen, der einem besonders gefällt, und diesem dann ein Weihnachtspäckchen mit Futter, Leckerlies und Spielzeug schicken. Dein Hund bringt es bestimmt gern mit dir zur Post!

Und auch Menschen kannst du mit deinem Hund glücklich machen. Vielleicht gibt es in deiner Nähe ein Seniorenheim, das sich über Hundebesuch freuen würde? Ehrenamtliche Besucher mit Hunden sind dort gern gesehene Gäste und bescheren den Menschen, die dort wohnen, nicht nur Abwechslung, sondern auch ganz besondere Momente, denn die Nähe zu Tieren tut ganz besonders älteren und kranken Menschen gut.

Wenn Dein Hund kein Problem mit fremden Menschen hat und gern mal im Mittelpunkt steht, freut er sich über diese Idee sicherlich genauso sehr wie die Menschen. Die zuständigen Mitarbeiter vor Ort beraten dich gern, wie so etwas ablaufen kann.

Stressfreies Weihnachten für Dich und den Hund

Streicheln statt Stress: Hand auf Hundekopf
Statt Stress lieber mehr Ruhe – gerne mit Streicheleinheiten.

So schön und besonders die Weihnachtszeit auch ist, so stressig kann sie auch werden. Shopping-Marathons in überfüllten Geschäften, fehlende Geschenke und die Planung der Feierlichkeiten … Es kommt so einiges zusammen, was diese Zeit ganz schön hektisch macht.

Sorge dafür, das Ganze etwas zu entzerren, denn ein gestresstes Frauchen stresst auch den Hund. Außerdem ist die Vorweihnachtszeit eine Gelegenheit, es sich gut gehen zu lassen und sich auf den Winter einzustimmen. Macht entspannte Spaziergänge in der Natur, gönnt Euch Kuschelzeit daheim und genügend Ruhe.

Überlege dir, ob du den Hund überall mit hinnehmen musst – in überfüllten Fußgängerzonen und vollen Kaufhäusern hat er sicher mehr Stress als Vergnügen. Lass ihn also lieber auch mal zu Hause. Dort hat er seine Ruhe und auch du kannst dich besser konzentrieren und deine Besorgungen schneller erledigen.

Stehen an den Weihnachtstagen Besuche oder Reisen zu anderen Familienmitgliedern an, achte darauf, dass dein Hund ausreichend Schlaf bekommt und sich immer zurückziehen kann. Manchmal muss man den Hund auch zu seinem Glück zwingen und dafür sorgen, dass er Ruhepausen einlegt.

Pass außerdem auf, dass er nicht von deinen Besuchern oder anderen Gästen mit Leckerlis und fettigem Braten vollgestopft wird. Ein verdorbener Magen an Weihnachten ist für niemanden schön.

Ist die Weihnachtszeit überstanden, schlaft schön aus und gönnt euch einen ruhigen Tag. Außerdem steht auch schon Silvester vor der Tür, da tut eine Verschnaufpause ganz gut!

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