So gelingt der Umzug mit Hund!

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Umzug mit Hund

Ein Umzug ist nicht bloß für den Menschen anstrengend und stressig. Auch für den Hund ist der Wechsel in eine andere Wohnung oder Stadt eine Belastung. Daher gilt es, den Umzug mit Hund gründlich vorzubereiten.

Wenn du mit deinem Hund umziehst, gibt es im Wesentlichen drei Phasen: Die Vorbereitung des Umzugs, den Umzug selbst und eine Eingewöhnungsphase für deinen Hund. Insbesondere die letztere solltest du deinem Hund so angenehm wie möglich gestalten. Denn er weiß ja gar nicht, warum er plötzlich anderswo wohnt, warum alles neu ist. Aber auch in den anderen Phasen kannst du es euch beiden erleichtern.

Umzug mit Hund: Die richtige Vorbereitung

Noch vor der Anmietung einer neuen Wohnung solltest du sicherstellen, dass dein Vierbeiner mit einziehen darf. Unter Umständen ist es auch sinnvoll, dass du dich nach bereits vorhandenen Hunden erkundigst.

Einige Tage vor dem Umzug solltest du eine große Kiste mit allen wichtigen Utensilien für deinen Hund packen. Darin enthalten sein sollten Fress- und Trinknäpfe, Futter für die ersten Tage nach dem Umzug, eine bereits benutzte Decke und das Lieblingsspielzeug. Auch ein paar Flaschen, die mit dem gewohnten Trinkwasser befüllt wurden, dürfen nicht fehlen. Eine plötzliche Umstellung kann sich auf den Magen des Hundes auswirken.

Benötigt dein Hund Medikamente, solltest du diese ebenfalls in den Karton packen.

Einige Wochen vor dem Umzug kann die Gabe von Bachblüten sinnvoll sein. Mit ihnen wird der Hund etwas entspannter. Stärkere Beruhigungsmittel solltest du jedoch meiden!

Rechtzeitig solltest du deinen Hund am alten Wohnort ab- und am neuen wieder anmelden.

Vor dem Umzug solltest du einen Tierarzt in der Nähe der neuen Wohnung ausfindig machen und seine Telefonnummer und Adresse notieren. Du kannst bereits einen Termin zum Kennenlernen zwischen Tier und Tierarzt ausmachen. So wird ein Besuch im Ernstfall etwas stressfreier für deinen Hund sein: Er hat bereits eine positive Verbindung zum Arzt aufgebaut.

Am Umzugs-Tag

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Den Umzug selbst sollte dein Hund gar nicht mitbekommen. Er würde dann nur unnötig gestresst. Idealerweise bringst du ihn für diese Zeit bei Freunden oder Familienmitgliedern unter, die dein Hund kennt und mag. Der unmittelbare Umzugsstress bleibt ihm so erspart. Alternativ kannst du einen ruhigen Raum vorbereiten, in dem er schlafen und ruhen kann.

Für den Transport zum neuen Wohnort benötigst du eine geräumige Box, in der dein Hund ausreichend Bewegungsfreiheit hat. Alternativ kann er auch im leeren Kofferraum eines Autos mitfahren. Dann benötigst du aber ein Schutznetz. Eine weiche Unterlage und eine Decke sind selbstverständlich.

Dauert die Fahrt länger als eine halbe Stunde, plane regelmäßige Pausen zum Spazierengehen, Fressen und Trinken ein.

Eingewöhnung nach dem Umzug

Der Umzug ist überstanden und der größte Stress hat sich gelegt. Jetzt muss dein Hund sich einleben.

Wichtig ist ein fester Rückzugsort. Das kann ein bestimmtes Zimmer oder eine Zimmernische in der Wohnung sein. Hier stellst du einen großen Korb mit einer gemütlichen Decke auf. Dieser Rückzugsort sollte stets dort stehenbleiben. In der nächsten Zeit dürfen keine Veränderungen daran vorgenommen werden. Umgebe den Hund mit vertrauten Dingen, zum Beispiel mit Decken, Kissen oder Spielzeugen.

Die neue Umgebung solltet ihr gemeinsam und Stück für Stück entdecken. Achte dabei besonders auf Gefahrenquellen wie stark befahrene Straßen, andere Tiere und unbekannte Pflanzen.

Nimm dir viel Zeit für deinen Hund und versuche, ihm den neuen Wohnort so schmackhaft wie möglich zu machen. Dazu gehören viele tolle neue Erfahrungen und Erlebnisse und das Gefühl von Sicherheit und Verlässlichkeit.

 

Nach einiger Zeit wird dein Hund seine neue Wohnung lieben wie du selbst!

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