Projekt Underdog: Hilfe für Obdachlose mit Hund

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Logo des Projekts underdog: Hunde mit Augenklappen.

Underdog ist ein wunderbares Projekt der Wohnungslosenhilfe in Trägerschaft der fiftyfifty Galerie (Asphalt e. V.) aus Düsseldorf: Ein mobiler Tierarzt-Bus versorgt wohnungslose Tierhalter in Düsseldorf.

Gerade Menschen, die auf der Straße leben, haben zu ihren Hunden oftmals ein enges und inniges Verhältnis. Schließlich leben sie 24 Stunden am Tag intensiv mit ihren Vierbeinern zusammen.

Umso schlimmer ist es, wenn ihre Tiere krank werden. Ihre Hunde geben den Obdachlosen Halt. Sie sind Freund und Familie in einem. Die Kosten für einen Tierarzt können Menschen, die auf der Straße leben, nicht aufbringen.

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Der Bus des Projekts underdog ist Tierarzt- und Sozialberatungspraxis in einem und will nicht nur die Tiere, sondern auch die Menschen erreichen und sie bei konkreten Problemen rund um die Tierhaltung unterstützen – auch über die Tierhaltung hinaus. Das Angebot ist kostenlos und wird von einem Team aus mehreren Tierärzten, Tierärztinnen und einer Sozialarbeiterin realisiert. Die Finanzierung und Versorgung muss komplett aus Spendengeldern und Sachspenden abgedeckt werden.

Natürlich stehen bei den Einsätzen der rollenden Tierarztpraxis die Hunde im Vordergrund. Im gleichen Atemzug sollen aber auch die Herrchen oder Frauchen dabei unterstützt werden, ihr gegenwärtiges Leben zu bewältigen und Schritte in eine abgesicherte Zukunft zu gehen.

Wir freuen uns, die Gelegenheit zu einem Gespräch mit der Sozialarbeiterin von Underdog, Julia von Lindern, haben zu können.

Interview mit Julia von Lindern, Streetworkerin

Julia von Lindern: Sozialarbeiterin/Streetworkerin vom Projekt underdog
Julia von Lindern: Sozialarbeiterin/Streetworkerin vom Projekt underdog

Frau von Lindern, wie kam es zum Projekt “Underdog” und seit wann helfen Sie Menschen und Hunden?

Das Projekt underdog wurde initiiert im Jahr 2007 als Testphase in einer Sozialberatungsstelle in der Düsseldorfer Altstadt. Die Idee selbst entstand in Kombination mit einem Sozialarbeiter (einem Kollegen von mir) und einer Tierärztin.

Da mein Kollege selbst einen Hund hat und mit der Tierärztin über dies und jenes sprach, kam es zu dieser Idee. Erst einmal ganz unverbindlich entstand der Wunsch, so ein Projekt für Wohnungslose mit Hund ins Leben rufen zu können. Wir haben dann eine Bedarfsanalyse gemacht und sind erst einmal ganz klein gestartet, haben dann aber relativ schnell gemerkt, dass die Nachfrage wahnsinnig hoch ist und dass es die Leute auch entsprechend erreicht.

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Deswegen wollten wir dann eine Professionalisierung des Projektes erreichen und wir haben dann eine Landesförderung über das Sozialministerium bekommen, weil wir ein entsprechendes Konzept eingereicht haben.

So stand uns eine Förderung über drei Jahre für die Initiierung des Projektes zur Verfügung, so dass wir dann auch aus den alten Räumen herausgehen und die Sprechstunde zweimal wöchentlich anbieten konnten. Und jetzt haben wir die “rollende Tierarztpraxis”!

Und wie sind Sie persönlich dazu gekommen, als Streetworkerin für Mensch & Tier zu arbeiten?

Ich habe in der Testphase des Projektes 2007 im Rahmen meines Studiums der sozialen Arbeit ein Praktikum bei dem damaligen Träger gemacht und war sehr von der Idee und dem Konzept überzeugt.

Damals war ich zwar noch mitten im Studium, aber als die Kollegin, die auch die Projektförderung erwirkt hatte, 2009 nach Berlin ging, rief sie mich an und fragte, ob ich nicht Lust hätte, dort nach ihrem Weggang zu arbeiten. Das passte für mich perfekt, da ich gerade mein Studium beendet hatte.

Euer Team ist ja wirklich groß – mehrere Tierärzte und Streetworker arbeiten bei euch! Ist das mit der Zeit gewachsen?

Ja, denn gerade am Anfang sah es natürlich anders aus. In der Startphase gab es eine Sozialarbeiterin mit einer anteiligen Stelle und zwei Tierärzte, die das Ganze realisiert haben – das war das Ursprungsteam.

Nach einem Jahr kam Frau Dr. Hoffmann dazu und jetzt im Laufe der Jahre sind es insgesamt sieben ehrenamtlich arbeitende Tierärztinnen und Tierärzte. Dann haben wir noch eine tiermedizinische Assistentin und mich als Sozialarbeiterin.

Und kümmern Sie sich ausschließlich um Hunde oder kommt es auch vor, dass andere Tierarten versorgt werden?

Ganz selten kommt es mal vor, aber wir haben zu 95 % Hunde, die wir versorgen. Wenn es Menschen aus dem betreuten Wohnen sind, die zu uns kommen, kann es aber natürlich sein, dass sie eine Katze halten.

Die Wohnungslosigkeit bringt es mit sich, dass die Menschen hauptsächlich Hunde haben. Aber auch Ratten haben wir ab und zu, von jüngeren Punkern zum Beispiel.

Und wie finanziert sich das Projekt und wie kommen Sie an wichtige Medikamente und Verbrauchsmaterial?

Tierarztbus Projekt underdog
Auch der Unterhalt des Tierarztbusses verursacht Kosten.

Mittlerweile wird das Projekt ausschließlich aus Spenden finanziert, wir kriegen keine öffentlichen Zuschüsse. Die Anfangsfinanzierung lief 2010 aus, sie war aber auch darauf ausgelegt, den Anfang zu ermöglichen. Man hat 3 Jahre Zeit, um so viel Öffentlichkeitsarbeit zu machen, dass man dann entsprechend andere Finanzierungswege findet.

Mittlerweile finanzieren wir uns also ausschließlich aus Spenden und freuen uns immer sehr über Geldspenden, aber auch jederzeit über Sachspenden. Zum Teil rufen uns bspw. Menschen an, deren Tier verstorben ist, um uns noch haltbare Medikamente zu spenden. Dies verringert natürlich unseren Eigenanteil massiv und hilft uns sehr.

Die anfallenden Sachkosten bei uns betreffen den Unterhalt des Busses, die Medikamente und Verbandsmaterial.

Gibt es auch Tierarztpraxen, die Sie z. B. mit abgelaufenem Material unterstützen?

Ja, das kommt mal vor, wenn zum Beispiel Tierarztpraxen aufgelöst werden. Aber auch humanmedizinische Krankenhäuser, die aufgelöst wurden, haben uns angefragt, was wir an Material gebrauchen können; solche Sachspenden kommen also auch.

Jedoch sind abgelaufene Materialien auch immer schwierig; auch wenn sie nicht mehr steril sind, können sie nicht mehr verwendet werden.

Und gibt es noch andere Formen der Spenden oder Unterstützung? Vielleicht Hundemäntel für den Winter oder Ähnliches?

Zwar gibt es nichts Verbindliches, also keine festen Gruppen, die uns unterstützen, aber es gibt immer mal wieder Spenden in Form von Futter, Decken und warmer Hundemäntel oder Ähnliches. Es gibt wirklich engagierte Menschen, die dann aus der halben Bundesrepublik Sachen für uns sammeln! Das ist immer besonders schön!

Vor einiger Zeit wurden Sie ja auch einmal von einem Filmteam begleitet – Menschen, Tiere & Doktoren (VOX) hat einen Beitrag über Sie ausgestrahlt! Hat Ihnen das ein Plus an Spenden und Unterstützung gebracht?

Ja, das lief in zweierlei Richtungen: Zum einen war das für die Öffentlichkeitsarbeit für uns absolut von Vorteil. Zum anderen jedoch wurde auch der Kreis derer, die unsere Hilfe in Anspruch nehmen wollten, größer.

Der Zugang zu unserer Versorgung ist jedoch begrenzt, da Tierärzte nicht kostenlos behandeln dürfen: Hierfür bedarf es einer Ausnahmegenehmigung vom Veterinäramt, die uns zur Behandlung von wohnungslosen Hundehaltern in Düsseldorf erteilt wurde.

Fifty-fifty, von dem underdog ein Teilprojekt ist, ist tätig im Bereich der Wohnungslosenhilfe und das Ziel von underdog war es immer, über die Hunde auch an die Menschen zu kommen, um eine Wiedereingliederung schaffen zu können. Die Versorgung der Tiere ist ein Baustein für Kontaktaufnahme.

Es kam jedoch vermehrt zu Anfragen von finanzschwachen Tierhaltern, die ebenfalls Unterstützung suchten, aber nicht zum Spektrum der Wohnungslosen gehörten. Das können wir leider in Düsseldorf gar nicht abdecken, da alles ehrenamtlich organisiert ist und wir es auch gar nicht dürfen, aufgrund der Ausnahmegenehmigung … Das war für einige leider schwer nachzuvollziehen.

Hinter jedem Tier steht ja auch ein Mensch. Erfahren Sie über Ihre Arbeit auch einiges über die persönlichen Schicksale der Wohnungslosen?

Ja, das ist sogar der Hauptpart meines Jobs. Ich bin aber natürlich nicht die besserwissende Sozialarbeiterin, die weiß, wie man sein Leben zu regeln hat, sondern wir begegnen den Menschen quasi auf Augenhöhe.

Wir versuchen Vertrauen aufzubauen, was letztlich Beziehungsarbeit ist. Und die Menschen erzählen: Wie sie süchtig geworden sind, wie sie wohnungslos geworden sind, und so erfahren wir auch sehr viel über ihre Biografie.

Gibt es da Geschichten, die Ihnen besonders nah gegangen sind?

Diese Frage bekomme ich oft gestellt. Jedoch ist es natürlich mein und unser Beruf, mit solchen Schicksalen umgehen zu können. Wäre ich durchweg persönlich von den Schicksalen betroffen, wäre es nicht gut, diesen Job zu mache, wenn es einem zu nahe geht.

Natürlich sind aber trotzdem Geschichten dabei, die einen betroffen machen, dennoch lege ich meinen Fokus nicht auf Mitleid. Uns geht es ja um eine professionelle Hilfe und darum, Situationen zu verändern. Deswegen ist es auch kein “trauriger” Job, wenn man sieht, dass man Dinge voranbringen und Lebenssituationen verbessern kann.

Gibt es auch Menschen, die Ihre Hilfe verweigern oder Ihr Projekt kritisieren?

Ja, selbstverständlich, dieses Projekt spaltet die Menschen, zumindest in der Spendenbereitschaft.

Es gibt Menschen, die nicht verstehen, warum man sich auch noch um die Hunde der Wohnungslosen kümmert, da ja nicht jeder einen Hund haben müsse oder der Hund nur ein Mittel zum Betteln sei. Deswegen ist ein Teil meiner Aufgabe auch die Aufklärung darüber, dass man zum Beispiel mit einem Hund gar nicht so viel besser betteln kann, sondern dass es eher um den Schutzgedanken geht, wenn man wirklich draußen im Freien schläft.

Das Wohnungslosen-Milieu ist sehr gewalttätig, und mit Hund kommt es seltener zu Überfällen. Oft geht es wirklich ums Überleben, denn Übergriffe stehen oft auf der Tagesordnung.

Sicherlich gibt es aber auch Wohnungslose mit Hund, die unser Projekt nicht in Anspruch nehmen. Diese können wir dann leider auch nicht erreichen.

Gibt es vielleicht eine besonders schöne Geschichte, wo Ihr Projekt zu einem Happy End verhelfen konnte?

Ja, wir haben da eine Frau, die ihren sogenannten “Kampfhund” in unserer Stadt nicht mehr halten durfte. Sie ist dann eine Stadt weiter gezogen, wo sie den Hund halten durfte. Und letztlich hat genau dieser Umzug dazu geführt, dass sie clean geworden ist, da sie dadurch keinen Kontakt mehr ins Milieu hatte.

Sie ist also komplett aus der Szene raus und hat dabei gemerkt, dass das auch für den Hund sehr wichtig war, weil sie eine sehr enge Bindung zu diesem Tier hat. Dadurch hat sie den Absprung geschafft und ist seit mittlerweile sechs Jahren clean. Das sind sehr schöne und wichtige Momente, wenn Hunde Stabilität geben und ein Verantwortungsgefühl entsteht.

Gibt es für die Zukunft vielleicht ähnliche Projekte für andere Städte oder Bundesländer?

Die Schwierigkeit dabei ist, dass es kommunale Regelungen sind. Es gibt mittlerweile ähnliche Projekte in anderen Städten, die aber nicht alle mit einem Bus herumfahren, zum Beispiel in Dortmund in einer Beratungsstelle oder in Frankfurt in einem U-Bahnhof.

In großen Städten gibt es da unterschiedliche Initiativen und viele wollen so etwas auch umsetzen. Schwierig sind jedoch immer die kommunalen Veterinärämter, die über die Ausnahmegenehmigungen entscheiden müssen. Und die können sich querstellen, wenn sie bei den sich engagierenden Tierärzten “unlauteren Wettbewerb” vermuten.

Wenn man die Genehmigung nicht bekommt, ist ein solches Projekt nicht möglich. Außerdem steht natürlich auch ein wahnsinniger organisatorischer und logistischer Aufwand dahinter, bspw. schon in der Organisation der eigenen Apotheke. Da steht einiges an Logistik hinter, was auch abschreckend sein kann.

Und was wünschen Sie sich für die Zukunft und für Underdog?

Unser primäres Ziel aus Sicht der Wohnungslosenhilfe ist eine größere Akzeptanz dem gegenüber, dass Wohnungslose Hunde haben und sie ihre Hunde auch mit in Einrichtungen nehmen können (wo sie oft verboten sind).

Hunde sind eine Stabilität und die meisten Wohnungslosen trennen sich auch nicht von ihren Hunden oder geben sie ab, deswegen können sie dann aber auch nicht die Notschlafstellen nutzen.

Unser Wunsch ist, dass sich das Hilfesystem darauf besser einstellt, damit gerade in der kalten Jahreszeit Wohnungslose mit Hund nicht draußen schlafen müssen.

Und was treibt Sie persönlich jeden Tag an, den Menschen und Tieren zu helfen?

Ich finde den Ansatz sehr spannend, über die Tiere den Menschen zu erreichen, weil es auch tatsächlich funktioniert. Und ich habe selbst einen Hund.

Viele Wohnungslose sind auch sehr misstrauisch, wenn sie das Wort Sozialarbeit hören. Dadurch, dass ich selbst einen Hund habe, komme ich oft viel leichter ins Gespräch. Wenn wir morgens zur Arbeit gehen, wissen wir zwar nie, was passiert, aber in unserem Arbeitszusammenhang macht es sehr viel Spaß und wir erleben auch, dass Menschen den Ausstieg schaffen – das treibt einen natürlich an.

Noch eine Frage zum Schluss: Vielen Menschen stehen Wohnungslosen ja distanziert gegenüber. Hat Ihre Arbeit Ihren Blick auf wohnungslose Menschen verändert?

Ich glaube, ich hatte nie einen anderen Blick für solche Menschen, finde aber auch, dass man als Sozialarbeiter mit einem gewissen Menschenbild auf alle Menschen zugehen sollte. Für mich macht es keinen Unterschied, ob es wohnungslose Menschen sind, Menschen mit Migrationshintergrund, mit Behinderungen oder Ähnlichem. Ich finde, ein respektvoller Umgang miteinander ist sehr wichtig.

Das ist aber natürlich in der eigenen Stadt auch einfacher als in der Fremde. Ich würde natürlich nicht ohne Weiteres in Hamburg allein durch die Drogenszene laufen, aber hier in Düsseldorf bin ich ganz entspannt, weil wir uns alle kennen. Ich werde auch öfter auf der Straße gegrüßt. Berührungsängste gibt es, wenn überhaupt, jetzt noch weniger als vorher.

Zur Website des Projekt Underdog

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2 KOMMENTARE

  1. Es tut mir sehr leid, dass Sie den Hund nicht ins Obdachlosenheim mitnehmen können.ich habe selbst einen kleinen Hund und könnte mich auch nicht trennen. Ich möchte Ihnen gerne eine kleine finanzielle Hilfe zukommen lassen, bräuchte aber Ihre Kontonummer. Ansonsten weiss ich auch keinen Rat.Ich hoffe für Sie, dass Sie schnell eine Unterkunft finden.
    Liebe Grüße
    Angelika Eckert

  2. Hallo mein Name ist Ramona
    Ich lebe von Hartz 4 und habe einen Hund ich bin opdachlos
    Und verzweifelt suche Zeit 5 Jahren eine Wohnung in Wiesbaden
    Doch hone Erfolg das Wohnungsamt will mir nicht helfen und auf den freien Markt finde ich nichts
    Einen Makler kann ich mir nicht leisten
    Möchte doch nur eine eigene Wohnung in Wiesbaden für meinen und und mich Feinden
    Bin am Ende meiner Kraft und kann nicht mehr und bin auf mich alleine gestellt bitte helfen Sie mir eine Wohnung in Wiesbaden zufienden so das mein Leben wider einen Sinn hat

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