Hundemuseen

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Hunde-Museum: Chiens et Musée du Saint Bernard

Der Hund ist der beste Freund des Menschen – diese Worte hörst du ziemlich oft. Die gemeinsame Geschichte von Mensch und Hund lässt sich sogar viele Jahrtausende zurückverfolgen. Von ihr hörst du deutlich seltener. Besuch doch einmal ein Hundemuseum!

Um den Hunden Anerkennung zuteilwerden zu lassen und gleichzeitig über ihre Aufgaben zu informieren, gibt es die Hundemuseen. Hier erfährst du anschaulich, welche Aufgaben Hunde übernommen haben und noch übernehmen. Sicher lohnt sich ja ein Abstecher, wenn du in der Nähe bist!

Hundemuseen in Europa

Europäisches Hundemuseum (Kloster Marienberg, Österreich)

Im mittleren Burgenland (Österreich) befindet sich das „Europäische Hundemuseum„. Hier erfährst du fast alles, was du jemals über die gemeinsame Geschichte von Mensch und Hund wissen wolltest.

Unter anderem gibt es dort zahlreiche Fotos, Dokumente und andere Ausstellungsstücke zu bestaunen. Sie machen deutlich, was Hunde im Laufe der Zeit für den Menschen geleistet haben.

Natürlich werden auch die Abstammung des Hundes und seine Verwandtschaft mit dem Wolf thematisiert. Zudem wird anhand von Mythen unterschiedlicher Völker sowie Darstellungen von Hunden in der Kunst gezeigt, welche Bedeutung der Vierbeiner weltweit und in verschiedenen Epochen hatte.

Auch viele Exponate aus dem ehemaligen Hundemuseum in Berlin haben mittlerweile im Kloster Marienberg einen neuen Platz gefunden. Das Berliner Museum musste leider 2001 schließen.

Das Hundemuseum ist im Obergeschoss des Klosters in 7444 Klostermarienberg. Geöffnet hat es an Sonn- und Feiertagen zwischen dem 1. Mai und dem 26. Oktober von jeweils 14 bis 17 Uhr. Für Gruppen ab sechs Personen kann es auch zu anderen Zeiten nach einer Voranmeldung geöffnet werden. Eine Wegbeschreibung und einen kurzen Überblick über das Museum erhältst du auf der Website des Europäischen Hundemuseums.

Musée et Chiens du Saint-Bernard (Martigny, Schweiz)

Das Musée et Chiens du Saint-Bernard befindet sich in Martigny in der Schweiz. Es beschäftigt sich vor allem mit der Geschichte und der Zucht von Bernhardinern.

In einem ehemaligen Zeughaus im Kanton Wallis sind Kunstgegenstände und andere Objekte zu sehen. Sie zeigen die große Bedeutung der Bernhardiner für die gesamte Gegend rund um den Sankt Bernhard Pass. Sie halfen zum Beispiel, im Schnee verschüttete Menschen zu retten. Sicher kennst auch du das typische Bild mit dem Holzfässchen!

Mithilfe einer interaktiven Ausstellung kann die Geschichte der legendären Hunderasse von Erwachsenen und Kindern gleichermaßen nachvollzogen werden.

Die eigentliche Attraktion sind allerdings die Hunde selbst. Sie halten sich im Erdgeschoss des Museums auf – oder im direkt mit ihm verbundenen Außengehege.

Das Museum ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen 12 Schweizer Franken Eintritt (~10 Euro), Kinder ab acht Jahren 7 Franken (~6 Euro). Autos können kostenlos geparkt werden. Weitere Informationen auf der Website des Museums.

Das Hundehalsband-Museum (Leeds, UK)

Hier geht es nicht nur um Hunde, aber in Leeds Castle gibt es immerhin eine einzigartige Sammlung: Über 100 Halsbänder und weiteres Zubehör aus fünf Jahrhunderten zeigen, wie Hund von Welt sich kleidet. Oder gekleidet wird. (Website des Hundehalsband-Museums)

Souvenir-Hund Museum (Palanga, Litauen)

Das Hundemuseum in Palanga ist eine private Sammlung von V & V Kusas Souvenirhunden. Über 2000 Ausstellungsstücken aus 37 Nationen und 22 Materialien sind hier jeden Dienstag bis Freitag ab 16 Uhr zu bestaunen. (Zur Website)

Hundemuseen in Amerika

PawsWay Toronto (Kanada)

Geht es einmal nach Übersee? Auch hier gibt es Hundemuseen. Eines davon befindet sich im kanadischen Toronto. Katzen und vor allem Hunde können im „PawsWay Torontogemeinsam mit ihren Besitzern die Ausstellungen besuchen. Sowohl für Mensch als auch Tier gibt es verschiedene Aktivitäten.

Am Hafen Torontos lockt eine große Hundestatue die Besucher in das Museum. Das „PawsWay Toronto“ ist in erster Linie dem gegenseitigen Verstehen von Mensch und Tier gewidmet.

Dort kannst du beispielsweise einen Test machen, welche Hunderasse am besten zu dir passt. Außerdem befindet sich im Erdgeschoss eine Hundezucht.

Außer dienstags ist das Museum täglich ab 11 Uhr geöffnet. An Wochentagen schließt es um 20 Uhr, am Wochenende um 18 Uhr. Aktuelle Informationen gibt es auch auf der Website des PawsWay Toronto.

Schlittenhundmuseum (Dawson, Kanada)

Über 400 Ausstellungsstücke wie Hundeschlitten oder -geschirre werden im Bouchard Dog Mushing Museum in West-Dawson präsentiert. Hier geht es sowohl um den Schlittenhundesport als auch um den Lebensstil der Musher – sowohl modern als auch historisch. Ein 20-minütiger Film ist dem Yukon Quest Rennen gewidmet – und der Goldgräber-Fluss ist ganz in der Nähe.

Ihn kannst du auch gleich mit einigen der 50 Schlittenhunde besuchen: Die Slow Rush Kennels bieten ganzjährig Schlittenhund-Touren an, sei es für eine Stunde oder einen ganzen Tag. Mehr als in einem puren Museum kannst du die Wildnis hier wirklich hautnah erleben – oder besser durch eine dicke Schicht wärmende Kleidung. Zur Website.

AKC Museum of the Dog (St. Louis, MO, USA)

Das Museum of the Dog wird vom American Kennel Club betrieben und steht in St. Louis. Von Mittwoch bis Samstag zeigt es die größte Kunstsammlung rund um den Hund. Hinzu kommt eine große Bibliothek, die auch Videos einschließt. Ein Hundesportverein ist angeschlossen und Räume für Meetings, Seminare und sogar Hochzeiten stehen zur Verfügung. Selbstverständlich dürfen Hunde auch mit hinein!

Seit 1987 kürt das Museum einen „Gästehund der Woche„: Das Museum lädt ausgewählte Besitzer ein, ihren Hund mitzubringen, vorzustellen und den Besuchern Fragen zu beantworten.

Aktuelle Informationen gibt es auf der Website des Museum of the Dog und auf der Facebook-Seite. Einen kurzen Rundgang bietet dir das folgende Video:

National Bird Dog and Retriever Museum (Grand Junction, TN, USA)

Das National Bird Dog Museum bietet Fotos, Gemälde, Erinnerungsstücke über eine große Zahl verschiedener Rassen, die im Jagdsport eingesetzt werden. Ein besonderes Augenmerk ist die (lokale) Geschichte der jährlichen Field Trials.

Schon seit der Eröffnung 1991 bekundeten viele Retriever-Freunde Interesse und sind seit 1992 mit dabei. Seit 2004 hat die Retriever-Ausstellung ein eigenes Gebäude. Zur Website des National Bird Dog Museum.

Hundemuseen in Ozeanien und Asien

Canine Museum Foundation (Australien)

Die Canine Museum Foundation in Australien sammelt und erhält Artefakte rund um den Hund. Die Sammlung ist nur selten geöffnet – ein Blick in die Öffnungszeiten ist mit Vorlauf sehr zu empfehlen. Zur Website.

Akita Dog Museum (Odate, Japan)

Der bekannteste Akita ist wohl Hachiko, der zehn Jahre lang jeden Tag zum Bahnhof lief, um auf sein verstorbenes Herrchen zu warten. So wundert es kaum, dass seine Statue den Besucher im Akita Dog Museum (Akita-Inu Kaikan) begrüßt.

Da der Akita als japanischer Naturschatz gilt, wundert es auch nicht, dass der Rasse ein eigenes Museum gewidmet wurde. Für weniger als einem Euro gibt es hier Fotos und andere Dokumente um die Geschichte der ehemaligen Bären- und Rotwildjäger. Das Museum befindet sich im dritten Stock der Gesellschaft zum Erhalt der Akitas.

Online-Museen

Das Hundeportrait-Museum

Alles zu weit weg? Für dieses “Museum” kannst du einfach sitzenbleiben! Denn im Hundeportrait-Museum stellt der Künstler Cyrille Jubert auf Englisch, Spanisch und Französisch seine Werke vor und erzählt zudem, wie er zum Tierzeichner wurde. Zum Hundeportrait-Museum.

 

Hast du Lust bekommen? Oder kennst du sogar einige Geheimtipps in Sachen (kleine) Hundemuseen und Hundeausstellungen? Dann nur her damit!

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