Einen Hund mieten?!

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Einen Hund mieten!?

Hund und Miete – die häufigsten Fragen drehen sich um Hunde in Mietwohnungen. Aber inzwischen kannst du auch Hunde mieten! Die schrille Geschäftsidee kommt aus Japan.

Du liebst Hunde über alles und würdest gern in den Genuss des schönen Wesens kommen? Um einen eigenen Hund zu halten, fehlt dir aber die regelmäßige Zeit? Oder deine Wohnsituation macht Hundehaltung unmöglich. Es gibt eine Lösung, die sich auf den ersten Blick etwas verrückt anhört: Einen Hund mieten.

Hunde mieten: Erfolgreiches Geschäft in Japan und USA

Sachgüter wie Fahrräder oder Autos, Möbel oder Elektrogeräte kann man schon lange mieten – aber ein Lebewesen? Diese schrille und ungewöhnliche Geschäftsidee stammt aus Japan. Dort bieten diverse Anbieter an, Hunde zu mieten. Dies geschieht sehr zum Leidwesen der Tierschützer, die solch eine Idee als Tierquälerei betrachten.

Einerseits ist dies gerechtfertigt. Denn hier wirft sich die Frage auf: Ist solch eine Hin- und Hergeberei des Tieres moralisch vertretbar? Denn Hunde sind nun mal keine Waren, sondern Lebewesen mit Gefühlen und Empfindungen.

Aus der anderen Sicht wirkt sich die lange Abwesenheit des Frauchens oder Herrchens suboptimal auf die treue Hundeseele aus. Warum sich also einen Hund anschaffen, wenn am Ende doch keine Zeit für den Vierbeiner bleibt? In diesem Fall wäre es für beide Beteiligten das Beste, sich nicht ständig aneinander zu binden.

In Japan haben sich Geschäftsleute dieses Phänomen zunutze gemacht und es in eine ausgeklügelte Geschäftsidee umgesetzt. Der Mietservice für Hunde ist äußerst erfolgreich. Aber nicht nur in Japan, sondern auch in Amerika kannst du Hunde mieten. Umgerechnet kostet ein Miethund pro Stunde etwa zwölf Euro.

Hunde mieten in Deutschland: Tierpatenschaft

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Hierzulande geht es bekannterweise etwas gesitteter zu. Ein Miethundegeschäft wie in Japan oder Amerika gibt es in Deutschland nicht. Jedoch schließt das eine das andere nicht aus. Es besteht in unserem Land nämlich die Möglichkeit, in Tierheimen eine Patenschaft für einen Hund zu erlangen. Dieses seriöse Prinzip stellt das Wohl des Hundes in den Vordergrund.

Wenn du eine Patenschaft für einen Hund übernehmen möchtest, musst du zuerst einen Antrag stellen. Dafür fällt meist eine Gebühr an. Damit sichert sich das Tierheim ab, dass du es mit dem Hund wirklich ernst meinst.

Nimm dir genügend Zeit, um den für dich passenden Hund zu finden. Die Eingewöhnung zwischen dir und dem Hund wird langsam ablaufen. Zuerst wirst du mit ihm für ein paar Stunden spazieren gehen dürfen. So gewöhnt sich der Hund langsam an dich. Bedenke bitte, dir ein Tierheim in deiner Nähe auszusuchen, damit du bei Problemen immer schnell Hilfe bekommst.

Der Tierpfleger entscheidet, wann und wie oft du den Hund mitnehmen darfst. Am Anfang wirst du den Hund nur für ein paar Stunden mitnehmen können, denn der Vierbeiner muss sich erst an dich gewöhnen. Aber beachte, das Wohl des Hundes zu wahren. Gerade Hunde aus Tierheimen sind sehr verletzlich, weil sie mitunter Schlimmes erlebten. Deshalb bringe den Hund immer gegen Abend wieder zurück ins Tierheim, damit er sich nicht zu sehr an dich gewöhnt.

Nebenbei tust du mit einer Tierpatenschaft auch noch etwas Gutes: Deutschlands Tierheime sind meist überlastet und dafür dankbar, wenn ihnen Arbeit abgenommen wird.

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