Flyball: Staffellauf mit Hürden

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Flyball - ein Hund vor der Wurfmaschine

Flyball ist auf Geschwindigkeit und Koordination ausgerichtet. Dein Hund muss zuerst vier Hindernisse überwinden, um zu der Flyball-Maschine zu gelangen. Dort drückt er den Auslöser, die Maschine schleudert einen Flyball ab. Der Hund hat nun die Aufgabe, den Ball zu fangen und möglichst schnell über die Hindernisse zurück bis ins Ziel zu kommen.

Wie läuft Flyball ab?

Flyball ist eine Sportart, die deinen Hund vollkommen fordert. Er muss schnell sein, sich konzentrieren, seine Bewegungen perfekt koordinieren und zusätzlich noch reaktionsschnell den Ball aus der Luft holen. So kann der Hund seinen Bewegungsdrang voll ausleben.

Flyball ist eine Teamsportart, eine Art Staffellauf, denn eine Mannschaft besteht aus vier Hunden plus Hundeführern, die nacheinander antreten, um den Parcours zu bewältigen. Doch auch Zuschauer lieben diese Sportart: Es geht schnell, ist spannend und die Hunde zeigen auf beeindruckende Art, was sie können.

Wie trainiere ich Flyball mit meinem Hund?

Zum Einstieg üben Hund und Halter noch nicht mit der Flyball-Box. Der Hund wird auf diese Weise nicht vom Ball abgelenkt. Er soll erst lernen, einen Auslöser zu drücken und eine blitzschnelle Wende hinzulegen. Dazu wird im Handel speziell eine „Dummybox“ angeboten, die einen Ball schleudert.

Mit etwas Phantasie kannst du aber auch selbst eine Attrappe für deinen Hund bauen. Auch Hindernisse lassen sich einfach selbst herstellen. Für den Anfang genügen schon Stäbe, die du ins Gars legst.

Welche Voraussetzungen sollte dein Hund mitbringen?

Da Flyball eine sehr schnell gespielte Hundesportart ist, sollte dein Hund körperlich gesund sein und halbwegs fit. Er soll Spaß am Spiel haben und sich darauf konzentrieren können. Flyball eignet sich weniger für alte Hunde, zumindest dann nicht, wenn ihr Bewegungsdrang schon deutlich nachgelassen hat. Auch sehr kleine Hunde werden sich mit Hindernissen und dem Ball schwer tun.

Gibt es ungeeignete Hunderassen für Flyball?

Bei Flyball ist es egal, welcher Rasse dein Hund angehört. Er kann groß sein oder klein, schnell oder weniger schnell. Das Teamgefühl in der Mannschaft gibt den Ausschlag über die Freude am Sport. Ganz kleine Hunde werden Schwierigkeiten haben, die Hürden zu bewältigen, eventuell sogar damit, den Ball zu fangen und zu tragen.

Wo kann ich Flyball trainieren?

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Um Flyball spielen zu können, brauchst du ein größeres Areal: Die vier Hindernisse werden in einer Linie im Abstand von jeweils drei Metern voneinander aufgestellt. Fünf Meter nach dem letzten Hindernis befindet sich die Flyball-Maschine. Der Ball wird bis zu drei Meter hoch in die Luft geschleudert. Die Machine sollte daher frei stehen, nicht etwa unter Bäumen.

Da die Ausrüstung für Flyball sehr speziell ist und die Geländeanforderungen eher hoch sind, empfiehlt es sich, diese Sportart im Team oder Verein auszuführen. Dort kann sich dein Hund auch Tricks und Kniffe von seinen Kollegen abschauen und von Anfang an im Team lernen.

Woher kommt Flyball?

Du kannst es durch die Geschwindigkeit dieser Hundesportart vielleicht schon erahnen: Flyball kommt aus Amerika. Der Erfinder ist Herbert O. Wegner. Er hat in den 1970er Jahren in Kalifornien eine Maschine entwickelt, die einen Ball dann schleudert, wenn ein Hund sie durch Tastendruck auslöst. (Schon in den 1960ern gab es Grundzüge von Flyball. In einem Hürdenrennen ließen manche Trainer ihren Hund einen Tennisball zurückbringen.) Das erste Flyball-Turnier fand 1983 in den USA statt. Seitdem hat Flyball sich in zahlreiche weitere Länder verbreitet. Neben der gemeinsamen Europameisterschaft (seit 2007) gibt es seit 2008 auch eine deutsche Meisterschaft.

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