Dogdance: Einfacher Rhythmus oder ganze Choreographie

1 Pfote2 Pfoten3 Pfoten4 Pfoten5 Pfoten (2 mal abgestimmt, Durchschnitt: 5,00 von 5 Pfoten)
Loading...
Hundesportart Dogdance

Let’s dance – let‘s dogdance! Wenn Mensch und Hund Kunststücke, Sprünge und Laufbewegungen zu Musik machen, dann ist das Dogdance. Der junge Hundesport soll vor allem Freude am Miteinander von Mensch und Hund machen. Mittlerweile gibt es sogar schon internationale Turniere.

Dogdance ist eine Mischung aus Obedience und Agility. Hinzu kommen Kunststücke wie das Pfotengeben, Rolle oder Totstellen. All diese Elemente werden passend zu einem Musikstück zu einer Choreographie zusammengeführt. Der Schwierigkeitsgrad richtet sich nach Alter und körperlichem Zustand von Hund und Halter.

Beispiele für Elemente im Dogdance: Laufen auf zwei Beinen, Pfoten geben, Slalom. Hinzu kommen Sprünge durch die Arme, über die Beine und andere. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.
Du trainierst die Elemente zunächst einzeln. Wenn sie funktionieren, setzt du sie zu immer längeren Sequenzen zusammen.

Wie läuft ein Dogdance-Wettkampf ab?

Für Turniere gelten bestimmte Richtlinien. Für die offiziellen Klassen ist die Belohnung mit Futter oder Spielzeug nicht zulässig. Leinen und Geschirre müssen abgenommen werden. Die offiziellen Klassen reichen von 1-3 bis zur Profiklasse. Weitere Klassen existieren für Junioren (Halter bis 18), und Senioren (ab 8 Jahren Hund bzw. 60 Jahren Halter). Auch Menschen und Hunde mit Handicap haben je eine eigene Klasse.
In den Fun-Klassen für Einsteiger sind die Regeln lockerer. Hier wird auch keine Rangliste erstellt.

Eine gut gewählte Kleidung trägt zum Gesamtbild bei und wird gern gesehen. Bei Dogdance-Turnieren siehst du daher auch bunte Verkleidungen. Sie tragen zum Gesamtbild bei und lockern die Atmosphäre auf. Der Hund darf bis auf kleine Accessoires jedoch nicht verkleidet sein.

Welche Voraussetzungen gibt es für Dogdance?

Grundsätzlich kann jeder Hund Dogdance machen. Sowohl Zwergpinscher als auch Doggen; sowohl Junghunde als auch Seniorem sind dabei. Wichtig ist, dass du das Training dem Hund anpasst. Bereits mit jungen Hunden kannst du spielerisch üben. Hier bietet sich ein Slalom durch die Beine an. Größere Sprünge sollte dein Hund erst später machen, wenn er größer und besser trainiert ist. Alte oder vorbelastete Hunde sollten nur noch kurze Zeit trainieren. Mit ihnen solltest du nur einfache Übungen durchführen. Schone die Gelenke dieser Hunde.

Voraussetzung zum Tanz mit deinem Hund ist sein Grundgehorsam. Dein Hund sollte Bei-Fuß-Gehen können und aufmerksam auf deine Zeichen achten. Auf lange Sicht solltest du die Ausführungen mit minimalen Handzeichen und Kommandos trainieren. Dann bekommst du einen guten Fluss in deine Choreographie.

Eignen sich einige Rassen besonders für Dogdance?

MyDog365 - Dein Hundetrainer für die Hosentasche
Willst du Dogdance als Hobby betreiben, ist die Rasse deines Hundes egal. Wenn du etwas „professioneller“ sein möchtest, solltest du einen mittelgroßen Hund wählen. Wendige und sprungfreudige Hunde eignen sich besonders.

Auch sollte dein Hund gerne lernen. Mit einem solchen Hund kannst du fast alle Aspekte des Dogdance durchführen. Mit großen Hunden sind Hebefiguren schwieriger. Sehr kleine Hunde tun sich hingegen mit hohen Sprüngen schwerer. Auch „Arbeitshunde“ wie der Border Collie oder Australian Shepherd können mit Dogdance gut gefordert werden.

Wo kann ich Dogdance trainieren?

Viele Hundeschulen und sogar einige Volkshochschulen bieten Dogdance an. Die Entscheidung für einen Anbieter richtet sich nach deinen Ansprüchen. Wenn du mit deinem Hund Turniere besuchen möchtest, hast du höhere Ansprüche, als wenn du ihm nur etwas Abwechslung bieten willst.

Schau dir am besten mehrere Hundeschulen an. Schnuppere hinein und lass dich beraten! In einer Probestunde findest du meist schnell heraus, ob das angebotene Programm deine Erwartungen erfüllt und ob der Trainer zu dir passt.

TEILEN

KEINE KOMMENTARE

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT