Hunderassen nach Aufgabe

Hunderassen werden seit langer Zeit vom Menschen gezüchtet.

Heute sind viele Hunde nur noch Familienhunde: Ihre „Aufgabe“ ist es, dem Menschen Gesellschaft zu leisten. Das können Hunde erstaunlich gut – und erleiden dabei oft die gleichen Zivilisationskrankheiten wie Herrchen und Frauchen. Denn der moderne Familienhund muss nicht viel tun. Gibt es dann nicht regelmäßig Auslauf und/oder Hundesport, setzt das Fett schnell an. Das war nicht immer so: Früher waren Hunde vor allem wegen ihrer Leistung bei einer echten Arbeit geschätzt: Bei der Jagd, beim Viehtreiben, beim Lastenziehen u.v.m.. Diese Kategorien haben sich bis heute erhalten, auch wenn viele Hunde ihrer „eigentlichen“ Tätigkeit nicht mehr nachkommen. In unserer Unterteilung finden sich auch einige „Aufgaben“, die zunächst keine zu sein scheinen. „Nordische Hunde“ ist keine Aufgabe, „Terrier“ auch nicht. Dies war schon immer ein Problem bei der Einteilung von Hunderassen: Zu einem gewissen Grad ist diese willkürlich, da verschiedene Ordnungsebenen (Aufgabe, Aussehen, Herkunft …) vermischt wurden. So spiegeln Bezeichnungen wie Terrier oder Nordischer Hund ein bestimmtes Naturell wider, das Hunde für bestimmte Aufgaben und Einsatzarten prädestiniert. Als gesonderte Kategorie zu den Gesellschaftshunden haben wir die „Kleinen Begleithunde“ definiert, die sich wenig überraschend durch ihre geringe Größe von den Gesellschaftshunden abheben. Wenn du nicht nach Aufgaben oder Verwendung suchen möchtest, kannst du alternativ alphabetisch nach dem Rassenamen oder nach der Herkunft suchen. Ein Hund kann durchaus für mehr als eine Aufgabe geeignet sein und Spaß an ihr haben. Viele Herdenschutzhunde taugen z. B. auch als Wachhunde. Dennoch sind sie nur in ihrer vorrangigen (oder ursprünglichen) Verwendung gelistet.