Terrier: Erdhunde für die Kleinwildjagd

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Terrier

Terrier zählen zu den Jagdhunden. Sie leisten bis heute gute Dienste bei der Fuchs- und Dachsjagd. Doch auch in anderen Einsatzgebieten werden heute Terrier-Varianten eingesetzt. Ihr Name leitet sich von ihrer Neigung zum „buddeln und graben“ ab und lehnt an dem französischen terre an, das für Erde steht.

Was macht einen Terrier aus?

Der Überbegriff Terrier fasst mehrere meist eher kleine bis mittelgroße Rassen zusammen. Ursprünglich züchtete man den Terrier ausschließlich für die Jagd auf Füchse oder Dachse. Im Laufe der Zeit entstanden weitere Rassen, die auch bei anderen Jagdvarianten Verwendung finden.

In der Dachs- und Fuchsjagd ist es die Aufgabe des Terriers, das Wild aus seinem Bau zu locken oder in diesem einzusperren, bis der Jäger hinzu kommt.

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Geschichte und Bedeutung der Terrier

Der Werdegang der Terrier lässt sich nur schwer zusammenfassen. Denn jede Terrier-Rasse hat ihren eigenen meist weit zurückreichenden Stammbaum. Neben den Dachshunden (zum Beispiel dem Dackel) sind die Terrierrassen die anerkannten Spezialisten in der Kleinwildjagd. Die meisten Rassen triffst du auch heute noch auf der Jagd. Aber auch als Familienhund sind Terrier heutzutage sehr beliebt.

Charakter der Terrier

Je nach Rasse unterscheidet sich natürlich auch der Charakter der Terrier. Gemeinsam haben sie allerdings ihre energievolle Art, ihr offenes Wesen und eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Neigung zum Jagen. Sie sind in der Regel sehr intelligent, gelehrig und aufmerksam. Allerdings hast du, wenn du dich für einen Terrier entscheidest, auch ein sehr eigenständiges Tier in deinem Rudel. Der Terrier ist für seinen Eigensinn bekannt.

Er gräbt und buddelt meist recht gerne, liebt es Kleinwild (oder auch mal Großwild) hinterherzujagen. Das Bellen ist eine weitere Eigenschaft, die fast alle Terrier gerne ausleben. In Jagdsituationen zeigt der Terrier dem Jäger damit an, dass er Beute „dingfest“ machen konnte.

Haltung des Terriers

Der Terrier kann dich als Halter durchaus Nerven kosten. Eine konsequente Erziehung ist bei ihm wichtig. Denn ohne diese wird er dazu neigen, seine Entscheidungen selbst zu treffen und deine in Frage zu stellen. Doch so dickköpfig Terrier oft sind, Treue ist eine Eigenschaft, die sie auszeichnet. Die Affinität zum Jagen gehört ebenfalls zu den typischen Terrier-Eigenschaften. Die Charakterstärke zeigt sich besonders bei männlichen Tieren gerne als Neigung zu dominantem Verhalten. Eine deutliche Rudelstruktur ist daher wichtig, wenn du einen Terrier besitzt.

Terrier besitzen eine gewisse Verspieltheit, daher sind sie für Kinder gute Spielgefährten und Gesellschafter.

Für die Zwingerhaltung eignet er sich in den wenigsten Fällen. Terrier können normalerweise auch in der Stadt gehalten werden. Ausgiebige Spaziergänge in der freien Natur sowie Hundesport oder andere Arten der Auslastung sind gerade dann wichtig für ihn.

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Terrier-Rassen

Einen großen Teil der Terrier-Rassen listet die FCI in Gruppe 3. Dabei wird weiter differenziert und in vier Sektionen unterteilt.

Sektion 1 der Gruppe 3 befasst sich mit „Hochläufigen Terriern“ wie etwa dem Airedale Terrier. In Sektion 2 der Gruppe 3 finden sich die „Niederläufigen Terrier“, unter anderem der Australian Terrier. Die 3. Sektion der Gruppe 3 befasst sich mit den „Bullartigen Terriern“ , zu ihnen zählt der Staffordshire Terrier, und Sektion 4 mit den „Zwerg-Terriern“, zum Beispiel dem Yorkshireterrier.

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