Pudelpointer – robuster Jagdhund

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Hunderasse Pudelpointer

Wer den Pudelpointer nur oberflächlich betrachtet, wird es nicht für möglich halten, dass dieser völlig gelassene und ruhige Hund im nächsten Moment ein bedingungsloser Draufgänger bei der Jagd sein kann.

Der Pudelpointer

Herkunft: Deutschland
Gewicht: 20-30 kg
Größe (Widerrist): 55-68 cm
Lebenserwartung: 12-14 Jahre

Aktivitätsbedarf: ++++-
Futterbedarf: +++--
Fellpflege: +----
Stadteignung: -----

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Krankheitsgefährdung: selten Hüftgelenksdysplasie
Verwendung: Jagdhund, Rettungshund
Geeigneter Sport: leichtes AgilityFährtensuche, Mitlaufen am Fahrrad

FCI: Nr. 216 (Gr. 7, Skt. 1)

Wesen

Der Pudelpointer ist eine sehr sanfte Rasse, die den Befehlen des Halters problemlos folgt. Dennoch möchte er sich nicht komplett unterwerfen, sondern respektiert werden und ist nichts für besonders autoritäre Personen. Der Halter muss zwar konsequent bei der Erziehung sein, aber dabei keinesfalls ungerecht, damit der Hund seinen guten Charakter entfalten kann.

Er ist ein sehr geselliger Hund, der die Nähe zu seiner Familie und besonders zum Halter sucht. Er zeigt keinerlei Aggressivität und ist auch gegenüber Kindern ein liebevoller Spielkamerad. Artgenossen gegenüber tritt er freundlich und souverän auf, lässt sich aber auch nicht alles gefallen. Da er sehr viel Auslauf benötigt, sollte er nur zu Menschen kommen, die selbst sehr aktiv sind und am besten jagdliche Qualitäten besitzen.

Der Pudelpointer ist ein richtiger „Allrounder“ unter den Jagdhunden und kann für die Feld-, Wasser- und Waldjagd eingesetzt werden. Mit seinem ausgeprägten Jagt- und Geruchsinn spürt er Wild auf und apportiert es anschließend behutsam.

In der Stadt

Da der Pudelpointer mit Leib und Seele Jäger ist, ist er nicht für die Haltung in der Stadt geeignet. Er benötigt eine ländliche Umgebung, in der ausgedehnte Spaziergänge möglich sind.

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Besonders wichtig ist ein ausbruchsicherer Garten, da ihn sein Jagdtrieb fest verankert ist. Besonders gut ist er in den Händen von Jägern aufgehoben.

Aussehen

Der Pudelpointer ist eine großer, robuster Jagdhund mit kräftigem Körperbau. Er besitzt eine gerade Struktur mit ausgeprägtem Widerrist und ist gut bemuskelt. Sein Schädel ist etwas flacher und seitlich leicht gerundet mit deutlichen Brauenbögen und ausgeprägtem Stop.

Die Ohren sollen mittelgroß hängend und anliegend sein. Seine Rute verläuft in gerader Linie mir der Kruppe, bei Jagdgebrauchshunden ist sie kupiert, damit der Hund damit nicht im Unterholz hängen bleibt.

Sein rauhaariges, dichtes Fell besitzt eine sehr dichte Unterwolle und ist somit wetterfest. Dies ermöglicht den Einsatz des Pudelpointers zu jeder Witterung. Es schützt ihn vor Verletzungen, die beim Laufen durchs Jagdgebiet durch Äste und Sträucher verursacht werden können. Sein Deckhaar ist meinst braun, aber auch schwarz oder weizenfarbend.

Herkunft

Der Pudelpointer gehört zwar nicht zu den Modehunden oder Designerrassen, ist aber trotzdem eine seltene, aber beständige Rasse. Er ist eine rauhaarige Vorstehhunderasse, die im 19. Jahrhundert aus dem englischen Vorstehhund und einem Großpudel herangezüchtet wurde.

Der Jäger und kynologe Sigismund Freiheer von Zedlitz und Neukirch züchtete diese Rasse mit dem Ziel einen robusteren, rauhaarigen Gebrauchshund für die Jagd zu schaffen. Welpen werden bis heute von seriösen Züchtern meist nur an Jäger abgegeben.

Anschaffung und Pflege

Er ist eine ausgesprochen sportliche Rasse und benötigt täglich viel Auslauf und tägliche Spaziergänge, wenn er gerade nicht auf die Jagd geht. Er möchte ständige Beschäftigung, die man ihm mit Fährtensuche bieten kann.

Er benötigt nicht viel Fellpflege, da sein drahtiges Fell sich von selbst reinig. Bürsten ist daher nicht notwendig, nur den Bart sollte man sanft mit einem feinen Metallkamm durchkämmen. Auch regelmäßiges Baden ist nicht von Nöten, da er sowieso gerne von sich aus ins Wasser geht.

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