Nordische Hunde: Rudeltiere mit warmem Fell

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Nordische Hunde

In den Polarregionen werden Hunde gezüchtet, die für den Halter eine enorme Arbeitserleichterung bedeuten. Man sagt, diese nordischen Hunde seien ihrem Urvater (dem Wolf) bezüglich ihrer ausgeprägten Instinkte am nächsten.

 

Geschichte, Bedeutung und Definition Nordischer Hunderassen

Bereits seit dem Altertum schätzen die Bewohner der nördlichen Regionen die Qualitäten der Hunde. Sie dienen ihnen in mehreren Bereichen: Sie hüten, jagen und ziehen Schlitten. Gerade die Schlittenhunde haben eine große Bedeutung für die Menschen, denn die Fortbewegung ist in vielen Gegenden auf den Schlitten beschränkt.

Anfänglich vereinten die Hunde alle diese Talente in sich, so dass im Prinzip jeder Hund jeden „Job“ ausführen konnte. Im Laufe der Zeit gliederten sich die Talente jedoch auf. Verschiedene Rassen mit noch ausgeprägteren Neigungen zum jeweiligen Aufgabenbereich wurden herausgezüchtet.

Nordische Hunde unterscheiden sich von Rasse zu Rasse mehr oder weniger deutlich. Normalerweise sind sie mittelgroß bis groß und erinnern von der Gestalt her an einen Spitz. Die Rute wird über dem Rücken getragen, kann aber auch geringelt sein. Dichtes Deckhaar sowie eine wärmende Unterwolle gehören zu den deutlichsten Merkmalen einer Nordischen Rasse.

 

Haltung und Charakter eines Nordischen Hundes

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Im Charakter nordischer Hunde zeichnet sich vor allem die Neigung zum Rudelleben ab. Zwingerhaltung ist daher kaum geeignet: Nordische Hunde brauchen den ständigen Kontakt zu Rudel- beziehungsweise Familienmitgliedern. Sie sind fast immer freundlich und aufgeschlossen und vertragen sich tendenziell gut mit Artgenossen.

Auch kinderreiche Familien sind kein Problem für den meist gut gelaunten Nordischen Hund. Zum Wachhund taugt er kaum, da er sich über Besuch (ob nun erwünscht oder nicht) generell sehr freut. Aufgrund ihrer ursprünglichen Verwendung neigen sie zu einem verstärkten und oft schwer kontrollierbaren Jagdtrieb.

Die intelligenten Nordischen Hunde lernen schnell, können aber auch einen ausgeprägten Sturkopf entwickeln. So gelehrig sie sind – Nordische Hunde fallen vor allem durch ihre Eigensinnigkeit auf. Insbesondere Schlittenhunde sind für ihre Neugier bekannt. Erforschen und kennenlernen gehören zu ihren liebsten Beschäftigungen.

Nordische Hunde sollten daher immer gut beschäftigt werden, brauchen Abwechslung und Herausforderungen. Besonders Bewegung sollte großgeschrieben werden, wenn du einen Nordischen Hund halten möchtest.

 

Nordische Hunderassen

Zu den Nordischen Rassen zählen laut FCI-Systematik Hunderassen aus dem Norden Asiens, Nordamerikas und Europas.

Es wird zwischen Nordischen Schlittenhunden, Hütehunden und Jagdhunden unterschieden. Von der FCI werden diese in der Gruppe 5 (Spitze und Hunde vom Urtyp) und dabei in drei Sektionen unterteilt, gelistet:

Sektion 1 – Nordische Schlittenhunde. Zu ihnen zählt neben dem Sibirian Husky und dem Grönlandhund beispielsweise der Kanadische Eskimohund.

Sektion 2 – Nordische Jagdhunde listet beispielsweise den Finnischen Spitz, den Norwegischen Lundehund und die Laika-Rassen auf.

Sektion 3 – Nordische Wach- und Hütehunde, zu denen unter anderem den Schwedischen Lapphund und der Islandhund gehören.

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