Siberian Husky: Vor den Schlitten gespannt

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Ein Siberian Husky (Sibirischer Husky) mit Harnisch liegt im Schnee.

Der Siberian Husky (deutsch: Sibirischer Husky, meist einfach nur Husky) aus den USA wurde seinem Namen gemäß ursprünglich in Sibirien gezüchtet. Noch heute ist er als der typische bewegungsfreudige nordische Hund bekannt. Tatsächlich wurde er lange als Arbeits- und Schlittenhund sowie als Lastenzieher eingesetzt.

Siberian Husky

Herkunft: USA
Gewicht: 15-28 kg
Größe (Widerrist): 50-60 cm
Lebenserwartung: 10-15 Jahre

Aktivitätsbedarf: +++++
Futterbedarf: ++++-
Fellpflege: +----
Stadteignung: -----

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Krankheitsgefährdung: Retina-Atrophie, Hornhautveränderungen
Verwendung: Schlittenhund, Sporthund, Arbeitshund
Geeigneter Sport: Zughundesport, Ausdauersport

FCI: Nr. 270 (Gr. 5, Skt. 1)

Das Wesen des Siberian Husky

Siberian Huskys sind sanftmütig und freundlich. Sie sind Menschen sowie Hunden gegenüber positiv gestimmt und ideale Familienhunde. Diese Charaktereigenschaften bleiben aber nur dann erhalten, wenn der Husky seinem stark ausgeprägten Bewegungsdrang nachgehen kann. Geht dies nicht, wird er unangenehm.

Der Husky ist ein treuer und arbeitswilliger Hund. Kraft und Ausdauer zeichnen ihn aus. Er ist zudem sehr widerstandsfähig: Niedrigen Temperaturen trotzt er ohne Probleme.

Der Erziehung eines Huskys kommen seine Aufmerksamkeit, Lernwilligkeit und Lenkbarkeit sehr zugute. Allerdings besitzt er einen eigenen Kopf und benötigt immer wieder neue, abwechslungsreiche Aufgaben und Lernerlebnisse.

Auch wenn er kein Wachhund ist, weicht der Husky seinem Besitzer nicht von der Seite. Loyalität und eine enge Bindung an sein Herrchen oder Frauchen und meistens die ganze Familie zeichnen den Siberian Husky aus. Dies geht auf seinen früheren Einsatz als Schlittenhund in der eisigen Ödnis zurück.

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Huskys besitzen einen natürlichen Jagdtrieb. Diesem wirkst du am besten mit einem frühen und intensiven Erziehungstraining entgegen. Wichtiger als alles andere: Ermögliche deinem Husky ein großes Maß an Bewegung! Auch heute sind Huskys leidenschaftliche Schlittenhunde, die problemlos schwere Lasten ziehen und ihr Können auch zeigen wollen.

Der Siberian Husky in der Stadt

Das Leben in einer kleinen Stadtwohnung ohne Garten und mit wenig Auslauf macht diese Hunde schlichtweg krank. Sei dir auch darüber im Klaren, dass dieser Hund mit weniger als 2 Stunden strammem Auslauf täglich nicht glücklich sein wird. Der Auslauf sollte eher länger sein! Ob eine städtische Umgebung dafür geeignet ist, darf man durchaus bezweifeln.

Der Siberian Husky ist der ideale Begleiter für sportbegeisterte Familien, die ihren Hund in alle Aktivitäten miteinbeziehen. Er darf niemals den ganzen Tag über im Zwinger gehalten werden. Dies führt bei kontaktfreudigen und sportlichen Hunden wie den Siberian Huskys zwangsläufig zu Problemverhalten.

Traditionell ist der Hundeschlittensport für Huskys geeignet. In Deutschland ist der Zughundesport mit all seinen Unterarten eine Alternative wie auch alle anderen Sportarten, bei denen dein Hund sich auspowern kann: Als Begleiter beim Radfahren oder Joggen „zwingt“ er auch dich zu großer Fitness.

Das Aussehen des Siberian Husky

Siberian Huskys werden bis zu 60 cm hoch und bis zu 30 Kg schwer. Obwohl Huskys äußerlich stark wirken und viel Kraft umsetzen, sind sie nicht massig gebaut.

Die Unterwolle des Fellkleids ist immer weiß oder sehr hell gefärbt, während das mittellange Deckhaar mehrere Farbvarianten aufweisen kann. Hierzu zählen weiß, grau, schwarz, rot sowie braun. Die deutlichste Farbfärbung weisen Huskys meist an Rücken und Stirn auf. An Bauch und Brust sind sie häufig weiß gefärbt.

Die Ohren sind mittelgroß und nach vorne gerichtet aufgestellt, während die Farbe der Nase häufig der Fellfärbung entspricht. Eine Besonderheit dieser Rasse ist die Farbe der Augen. Diese können blau, braun oder bernsteinfarben sein und garantieren einen eindrucksvollen, wachen Blick. Außerdem kommt es vor, dass ein Auge anders gefärbt ist als das andere.

Die Herkunft des Siberian Husky

Der aus Sibirien stammende Husky wurde ursprünglich von den Ureinwohnern des rauen, kalten Landes als Arbeitshund eingesetzt. Huskys waren stets Teil der Familie und halfen bei der Jagd. Schon vor hunderten Jahren wurden die Hunde vor den Schlitten gespannt, um große Lasten zu ziehen.

Anfang des 20 Jahrhunderts war der Husky noch nicht als eigenständige Rasse eingetragen. Bei Schlittenhunderennen waren die damals neuartigen, wendigen und ungewöhnlich kleinen Hunde unerwartet erfolgreich. Sie erlangten ihre Bekanntheit und Beliebtheit durch große Erfolge im Schlittenhundesport und wurden schließlich als eingetragene Rasse weitergezüchtet.

Pflege eines Siberian Husky

Aufgrund des dichten Haarkleids benötigt diese Rasse wenig Fellpflege durch Menschenhand. Allerdings verlieren Siberian Huskys relativ viele Haare, besonders während des Fellwechsels.

Huskys sind robust und krankheitsresistent. Lediglich ihre Augen sind anfällig für Hornhautveränderungen bis zur Blindheit und Absterben der Netzhaut (Retina-Atrophie).

Ein Husky, der täglich viel leistet, hat einen entsprechend hohen Bedarf an Futter. Damit der Hund trotzdem schlank und sportlich bleibt, darfst du ihn nicht überfüttern. Ein zu hohes Gewicht belastet seine Sehnen und Gelenke, gerade bei der körperlichen Anstrengung, die der Husky so sehr braucht.

Interessant ist auch die Frage: Hat der Husky im Sommer Probleme, da er ja ein Hund der Kälte ist? Natürlich solltest du auch mit einem Husky die Vorsichtsmaßnahmen bei Hitze beachten. Aber auch mit Sommertemperaturen kommen Huskys gut klar, wenngleich sie Kälte bevorzugen.

Der Husky zählt zu den großen Hunden und wird für diese mit 10-15 Jahren überdurchschnittlich alt.

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