Kleine Begleithunde: Sozialpartner für Menschen

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Kleine Begleithunde

Pudel, Mops oder Chihuahua: Zum einen haben diese Rassen gemeinsam, dass sie eher klein und „handlich“ sind. Doch davon abgesehen unterscheidet diese kleinen Hunde von ihren großen Verwandten, dass sie keinen Arbeitszweck erfüllen. Stattdessen sind sie vor allem eines: Sozialpartner für den Menschen.

Was macht einen kleinen Begleithund aus?

Auch wenn kleine Gesellschaftshunde ebenso wenig einen „Job“ erfüllen wie ihre größeren Kollegen, sind sie trotzdem nicht nutzlos. Der soziale Aspekt eines kleinen Begleiters wiegt für viele Halter stärker als es ein Beruf wie das Jagen oder Beschützen tun könnte.

Eine Besonderheit dieser kleinen Rassen ist die Tatsache, dass sie anders als ihre „berufstätigen“ Kollegen extra dafür gezüchtet wurden, kein Spezialgebiet zu haben. Der Schutztrieb wurde beispielsweise bei Rassen, die etwas bewachen sollten, gezielt herausgezüchtet. Gleiches gilt für den Hütetrieb bei Hütehunden. Die Züchtung kleiner Begleithunde jedoch wurde speziell darauf ausgerichtet, möglichst wenig dieser natürlichen Triebe zu verstärken. Stattdessen lag das Hauptaugenmerk auf Aspekten, die lediglich uns Menschen von „Nutzen“ sind – beispielsweise das Aussehen.

Ein kleiner Begleithund wiegt selten mehr als 10 bis 15 Kilogramm, eher weniger. Die Statur der kleinen Gefährten wird daraufhin gezüchtet, handlich und kompakt zu sein. Daher bezeichnet der Volksmund die kleinen Hunde auch als Schoßhunde.

Geschichte und Bedeutung der kleinen Begleithunde

Der Grundgedanke, besonders kleine und zierliche Hunde allein zu Gesellschaftszwecken zu halten, kam schon sehr früh auf. Richtig populär waren sie beim Adel, beispielsweise in Königshäusern. Hier hielten die feinen Damen zierliche Hündchen, die allein dazu dienlich waren, zu gefallen und Gesellschaft zu leisten. Dies setzte sich bis in die heutige Zeit durch. Kleine Gesellschaftshunde sind immer noch sehr beliebt.

Charakter des kleinen Gesellschaftshundes

Der Charakter des kleinen Gesellschaftshundes wird oft falsch eingeschätzt. Tatsächlich neigen die kleinen Vierbeiner dazu, gerne mal herumgetragen oder verwöhnt zu werden. Trotzdem besitzen auch sie die Instinkte eines „normalen“ Hundes und haben die gleichen Bedürfnisse wie ihre größeren Artgenossen.

Halter neigen dazu, kleine Hunde zu „vermenschlichen“ und ihre Bedürfnisse daher nicht zu erfüllen. Aber auch kleine Begleithunde brauchen Auslauf, Umgang mit Artgenossen und Erziehung. Die spezielleren Charakterzüge unterscheiden sich von Rasse zu Rasse. Kleine Gesellschaftshunde gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. In der Regel sind sie familientauglich, bewegungsfreudig, klug, freundlich und aufgeschlossen.

Haltung eines kleinen Gesellschaftshundes

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Ein Aspekt, der immer mehr Hundeliebhaber beeindruckt: Die kleineren Gesellschafter eignen sich gut für das Leben in der Stadt. Selbstverständlich lieben und brauchen auch sie die Natur. Doch eine Wohnung ist ihnen genauso recht wie ein großes Haus. Über einen kleinen Garten freuen sich die Minihunde.

Doch auch regelmäßige Ausflüge in Parks oder die freie Natur genügen ihnen. Zwingerhaltung kommt für sie nicht in Frage. Kinder sind in aller Regel kein Problem für die intelligenten Zwerge. Vor allem in kinderreichen Familien solltest du streng auf eine artgerecht Behandlung des Hundes achten.

Kleine Begleithund-Rassen

Von der FCI werden die kleinen Begleithunde in Gruppe 9 (Gesellschafts- und Begleithunde) gelistet. Innerhalb der Gruppe verteilen sich die kleineren Gesellschafter auf mehrere Sektionen, denn das Zusammenfassen der Rassen ist aufgrund ihrer Unterschiedlichkeit kaum möglich. Zu den kleinen Gesellschaftshunden gehört beispielsweise der Pekinese oder der Mops.

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