Deutscher Schäferhund – Junge urdeutsche Hunderasse

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Hunderasse Deutscher Schäferhund

Kaum verwunderlich: Der Deutsche Schäferhund wurde vor allem zum Hüten von Herden eingesetzt. Heute setzt man die erst 120 Jahre junge Rasse für eine Vielzahl unterschiedlicher Aufgaben ein.

Deutscher Schäferhund

Herkunft: Deutschland
Gewicht: 22-40 kg
Größe (Widerrist): 55-65 cm
Lebenserwartung: 9-13 Jahre

Aktivitätsbedarf: +++++
Futterbedarf: ++++-
Fellpflege: +----
Stadteignung: ++---

Kleine Frage zwischendurch: Hand aufs Herz: Wie gut beherrscht dein Hund die Grundkommandos? “Vergisst” er aus heiterem Himmel, wie “Sitz” oder “Platz” funktioniert, obwohl du es ihm beigebracht hast? Du willst, dass dein Hund immer versteht, was du von ihm möchtest? Dann schaue dir doch mal unsere kostenlose Videoserie “Gelernt ist gelernt” an. Jetzt starten

Krankheitsgefährdung: Hüftdysplasie, Ellbogendysplasie, DLSS
Verwendung: Gebrauchshund, Hütehund, Diensthund
Geeigneter Sport: Schutzhundesport, Bikejöring, Canicross, Obedience, Mantrailing, Mitlaufen, u.v.m.

FCI: Nr. 166 (Gr. 1, Skt. 1)

Das Wesen des Deutschen Schäferhundes

Der Rassestandard schreibt dem Deutschen Schäferhund ein Wesensbild vor, das auf Ausgeglichenheit, Nervenstärke, Selbstbewusstsein und Unbefangenheit basiert. Außerhalb einer Reizsituation hat der Hund zudem absolut gutartig zu sein sowie unterordnungsbereit und aufmerksam.

Diese Eigenschaften benötigt er für die vielfältigen Aufgaben, die er übernimmt. Ein typisches Beispiel ist der Polizeidienst (nicht erst seit Kommissar Rex). Leider gibt es in der Realität auch nervöse und ängstliche Exemplare, die Zeugnis einer schlechten Zucht und Sozialisierung ablegen.

Der Deutsche Schäferhund in der Stadt

Deutsche Schäferhunde kannst du überall halten, wo du ihnen eine auslastende Aufgabe bietest. Bei einer Privatperson in einer Stadtwohnung dürfte es jedoch selten sein, dass der starke Schutz- und Wachtrieb des Deutschen Schäferhundes erwünscht ist. Als Minimum muss dieser in zumindest angemessene Bahnen gelenkt werden.

Hierzu ist Hundesport für den Deutschen Schäferhund unbedingt zu empfehlen. Ideal ist hingegen eine echte Ausbildung für den Hund und ein fortlaufender Einsatz. Neben der Tätigkeit bei der Polizei – sehr häufig z.B. als Drogenspürhund – eignet sich ein Schäferhund zum Beispiel als Rettungshund oder Suchhund.

Kurze Info: Sitz, Platz und Bleib funktionieren nicht immer, obwohl du deinem Hund die Kommandos beigebracht hast? Das ist frustrierend! Aber hey, das biegst du ganz einfach hin. Klick doch mal hier, damit dein Hund immer versteht, was du von ihm möchtest! Diese Videos helfen dir bestimmt

Das Aussehen des Deutschen Schäferhundes

Der Deutsche Schäferhund ist eine mittelgroße, kräftige Rasse mit starker Muskulatur. Der Körper des Schäferhunds ist lang; er erreicht eine Schulterhöhe von etwa 55-65 cm. Gewünscht ist ein „trockener“ Körperbau. Das heißt, er soll ohne überflüssiges Fett sein.

Die Beine sollen so gewinkelt sein, dass sie dem Hund einen großen Schritt ermöglichen. Die Hinterbeine können bis über die Körpermitte hinaus greifen und sorgen so für einen großen Schwung.

Der keilförmige Kopf steht in einem harmonischen Größenverhältnis zum Körper. Die Stirn ist ganz leicht gewölbt, der Nasenrücken soll gerade sein. Laut Rassestandard darf die Nase nur schwarz sein; die Lippen sind dunkel und schließen gut. Das Gebiss des Schäferhunds ist scherenförmig. Ein Unterbiss (wie beim Boxer) oder ein Überbiss, also ein „fliehender“ Kiefer, sind beim Deutschen Schäferhund nicht erlaubt. Die Ohren sind Stehohren, ihren Schwanz tragen sie herabhängend.

Das Fell des Schäferhunds ist wetterfest mit dichter Unterwolle ausgestattet und kurz oder (seltener) lang. Bei kurzhaarigen Hunden ist das Fell an der Rute und an Hals und Hinterbeinen etwas länger. Außer Weiß sind alle gängigen Farben erlaubt.

Die Herkunft des Deutschen Schäferhundes

Der Deutsche Schäferhund ist eine typische Hunderasse aus Deutschland und erst rund 120 Jahre alt. Ihre Vorfahren gehen auf Hütehunde zurück, die zum Bewachen und Treiben von Herden gebraucht wurden. Auch als Wachhunde für das Hab und Gut dienten schon die ersten Schäferhunde.

Sie gehen zurück auf den ersten Vertreter der Rasse Hektor von Linksrhein, umbenannt in Horand von Grafrath sowie dessen Bruder Luchs von Sparwasser. Der erste Rassestandard für den Deutschen Schäferhund entstand 1891.

Anschaffung und Pflege von Deutschen Schäferhunden

Einer Studie zufolge soll der Deutsche Schäferhund die vorderen Plätze der Beißstatistik belegen. Doch daraus solltest du nicht schließen, dass der Deutsche Schäferhund „von Natur aus“ besonders bissig sei. Vielmehr ist er ein leistungsstarker, hochintelligenter und sehr arbeitswilliger Hund. Er benötigt unbedingt eine Aufgabe und permanente Erziehung, um einen ausgeglichenen Charakter zu entfalten.

Ein unkomplizierter „Anfängerhund“ ist der Deutsche Schäferhund mit Sicherheit nicht. Wenn du dir einen Schäferhund zulegen willst, frage dich zunächst, ob du ihn entsprechend auslasten kannst und mit ihm arbeiten willst. Suche dir dann deinen Welpen bei einem seriösen Züchter aus. Schon im Welpenalter musst du mit der konsequenten Erziehung beginnen und am besten eine Hundeschule besuchen.
Das dichte Fell solltest du hin und wieder bürsten, um die abgestorbene Unterwolle zu entfernen.

Ganz besonders wichtig: Schäferhunde sind seit vielen Jahren durch Überzüchtung sehr stark von HD (Hüftdysplasie) betroffen und viele ihrer Vertreter führen ein Leben voller Schmerzen und Einschränkungen. Daher unbedingt auf die Gesundheit des Tieres achten, keine kranken Zuchten unterstützen und ggf. auf andere Rassen umsteigen.

Infografik Deutscher Schäferhund

Infografik Deutscher Schäferhund ... in aller Kürze. Wissenswerte und interessante Fakten.

 

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