Basenji – ein echter Urhundtyp

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Hunderasse Basenji

Viele Basenjis haben Angst vor der Dunkelheit, denn diese bedeutet in ihrer Heimat fĂŒr sie Gefahr. Sie haben fast keinen Eigengeruch, ein Schutzmechanismus, der sie vor Angreifern schĂŒtzen soll. Leider schĂŒtzt diese Eigfenschaft sie nicht immer vor Angriffen von fremden Hunden, da diese den Hundgeruch vermissen. Man sollte also immer ein Auge auf seinen Bansenji haben.

Der Basenji

Herkunft: Zentralafrika
Gewicht: 9-12 kg
GrĂ¶ĂŸe (Widerrist): 40-43 cm
Lebenserwartung: 12-16 Jahre

AktivitÀtsbedarf: ++++-
Futterbedarf: ++---
Fellpflege: +----
Stadteignung: ++---

Kleine Frage zwischendurch: Hand aufs Herz: Wie gut beherrscht dein Hund die Grundkommandos? "Vergisst" er aus heiterem Himmel, wie "Sitz" oder "Platz" funktioniert, obwohl du es ihm beigebracht hast? Du willst, dass dein Hund immer versteht, was du von ihm möchtest? Dann ist unser Kurs “Gelernt ist gelernt” genau das Richtige fĂŒr dich! Teste den Workshop eine Woche lange im mydog365-CLUB... Jetzt starten

KrankheitsgefÀhrdung: Hernie, Nierenprobleme
Verwendung: Familienhund, Begleithund
Geeigneter Sport: Agility, Hunderennen, Mitlaufen u.v.m.

FCI: Nr. 43 (Gr. 5, Skt. 6)

Wesen

Basenjis sind sehr kĂ€lteempfindlich und wollen deshalb im Haus gehalten werden. Sie sind sehr EigenstĂ€ndig und Liebhaber schĂ€tzen besonders ihre einzigartige Persönlichkeit. Innerhalb der Familie fordern sie eine klare und stabile Rangordnung, weil sie sich sonst nicht erziehen lassen. In jungen Jahren muss man deshalb mit einigen Auseinandersetzungen rechnen. Allerdings muss man sie mit Konsequenz und Liebe erziehen, denn Strenge fĂŒhrt bei ihnen nur zu Scheu und Ungehorsam.

Der Basenji drĂŒckt seine GemĂŒtslage durch glucksende und jodelnde Laute aus, da er nicht wie andere Haushunde bellt. Er ist sehr dickköpfig und versucht oft seine eigenen Interessen und BedĂŒrfnisse in den Vordergrund zu stellen. Auch hier gilt es konsequent zu bleiben, selbst, wenn er quengelt.

In seinem gewohnten Umfeld ist er von gelassener Natur, beobachtet aber dennoch aufmerksam jegliches Geschehen und ist sofort auf dem Sprung, wenn etwas interessantes passiert. Der wachsame, intelligente und aufmerksame Hund ist Fremden gegenĂŒber eher reserviert. Da er sehr viel Auslauf und BeschĂ€ftigung benötigt, sollte man viel mit ihm raus gehen. Dort zeigt er dann sein hohes Temperament indem er herumrennt und springt. Sie gehen so dabei auf, dass sie sich kaum von ihren aktuellen Interessen abbringen lassen.

Was man allerdings nicht vergessen sollte ist, dass der Basenji eine alte Jagdhunderasse ist, die frĂŒher auf Sicht jagte.

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In der Stadt

Der Basenji ist ein sehr reinlicher Hund, der kaum riecht und sich wie eine Katze mit den Pfoten putzt. Er kann gut in der Wohnung gehalten werden, wenn tÀglicher Auslauf in Form von ausgedehnten SpaziergÀngen und evtl. Agility gegeben ist. Bei dieser Rasse ist das Auslasten Pflicht!

Man Besten wĂ€re es, wenn man mit ihm außerhalb der Stadt spazieren geht. NatĂŒrlich wĂ€re ein Haus oder eine Wohnung mit Garten ideal, allerdings eingezĂ€unt, da sie zum Streunen wegen ihrer hohen EigenstĂ€ndigkeit neigen.

Aussehen

Der Basenji ist ein leichtgebauter und feinknochiger Hund und ist eher hochlÀufig im Vergleich zur KörperlÀnge. Sein Statur zeigt einen wohlproportionierten Hund. Sein breiter SchÀdel besitzt eine leicht faltige Stirn, mandelförmige dunkle Augen, einen schwachen Stop und einen schwarzen Nasenschwamm.

Zum Fang hin verjĂŒngt er sich. Seine spitzen Ohren werden aufrecht getragen und sitzen leicht seitlich am Kopf. Seine Brust ist breit, der RĂŒcken mittellang und breit. Deine krĂ€ftigen LĂ€ufe sind muskulös und wohlproportioniert.

Seine kleinen schmalen Pfoten besitzen gewölbte Zehen. Seine Rute ist hoch angesetzt und eng ĂŒber der Kruppe eingerollt. Sein Fell kann rot mit weiß, dreifarbig, schwarz mit weiß oder tigergestromt sein. Auf Brust und an den Schwanzspitze ist weiß.

Herkunft

Der Basenji zĂ€hlt zu den Urtyphunden, den Pariahunden bzw. Schensihunden. Man hört zwar oft, dass Basenjis nicht bellen können, doch das ist nicht ganz richtig. Ihr Bellen ist aber im Gegensatz zu anderen Hunden einsilbig, wenig melodisch und kommt nur selten zur Anwendung. In dieser Eigenschaft Ă€hneln sie den Wölfen sehr. Außerdem sind sie genau wie Wölfe nur ein Mal im Jahr „lĂ€ufig“.

Es wird angenommen, dass der Basenji entweder vom Ă€gyptischen Tesem abstammt oder von dessen Vorfahren, da er diesen in seinem Erscheinungsbild sehr Ă€hnlich ist. Der Name Basenji bedeutet ĂŒbersetzt so viel wie „kleines wildes Ding aus dem Busch“, was in der Sprache der PygmĂ€en wie „Basenschi“ klingt.

Er stammt aus dem zentralen Afrika und wurde dort 1870 von den Briten entdeckt. 1895 versuchte man diese Rasse in England zu zĂŒchten und damit in Europa zu etablieren. Die ersten Versuche scheiterten aber, da die sensiblen Basenjis nicht an die Klimabedingungen angepasst waren, oder Tollwut bekamen und schließlich starben.

Im Jahr 1937 gelang es dann Mrs. Olivia Burn die erste Zucht zu erhalten. 1964 wurden die Basenjis vom FCI als Hunderasse anerkannt.

Besonders interessant: mit den PygmĂ€en leben die Basenjis auch heute noch im Regenwald zusammen und treiben das Wild in dafĂŒr aufgespannte Netze. Beide profitieren voneinander.

Anschaffung und Pflege

Jeder Haushalt dĂŒrfte sich ĂŒber einen Basenji Mitbewohner freuen, da diese Rasse nicht haart. Der kĂ€lteempfindliche Basenji ist ein sehr reinlicher Hund, der kaum riecht und sich selbst ausgiebig pflegt. BĂŒrstenstriche dienen dabei nur als eine Art Streicheleinheit.

Da der Basenji schnell zunimmt, sollte man auf eine artgerechte ErnĂ€hrung achten, damit er fit und agil bleibt. Hierbei gilt also: weniger ist mehr! Am besten sind aktive und erfahrene Hundehalter fĂŒr diese Rasse geeignet, die mit seinem individuellen Wesen umgehen können.

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