Der passende Hundename

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Beliebteste Hundenamen 2013

Nicht nur dein Hund ist für eine lange Zeit an deiner Seite; auch sein Name begleitet dich jeden Tag. Manchmal kann die Namenssuche ganz schön schwierig sein, deswegen haben wir uns mal ein paar Gedanken gemacht, woran du mitunter denken musst.

Nicht immer freie Namenswahl

Bei Hunden von Züchtern gibt es oft eine Vorgabe des Anfangsbuchstabens. Sie richtet sich in vielen Fällen danach, der wievielte Wurf der Mutterhündin es ist: Der erste Wurf ist der A-Wurf, der zweite der B-Wurf und so weiter. Alle Welpen werden dann mit einem Namen mit dem entsprechenden Anfangsbuchstaben benannt. Das grenzt die Suche nach dem passenden Namen stark ein. Ob du dich danach richtest, bleibt aber dir selbst überlassen. Es ist nicht gerade selten, dass ein Hund einen Zuchtnamen und einen ganz anderen Rufnamen hat.

Wenn Du einen Hund aus dem Tierheim oder aus dem Tierschutz aufnimmst, hat er in der Regel schon einen Namen. Auch hier kannst du diesen Namen beibehalten, oder ihn ändern. Ist der Hund schon älter und hört gut auf seinen Namen, ist von einer Änderung aber eher abzuraten. Alternativ könntest du jedoch den Namen in einen ähnlich klingenden abwandeln, falls er dir nicht gefällt. So hat der Hund eine Chance, sich schnell umzugewöhnen und du hast etwas Spielraum. (Hunde erkennen nicht ihren Namen an sich, sondern den Klang!) Wenn du zum Beispiel eine Polly bekommst, wird sie sicher auch gut auf den Namen Molli hören.

Den schönsten Hundenamen aussuchen

Wichtig ist natürlich vor allem, dass dir der Name gefällt, denn du wirst ihn am Tag mehrere Male rufen und er sollte auch zu deinem Hund passen. Es gibt ganze Bücher und Internetseiten rund um die verschiedensten Hundenamen. Dort kannst du dir Anregungen suchen und bekommst auch Informationen über die Bedeutung der Namen. Wer es ganz einfach und auch lustig mag, findet in unserem Hundenamengenerator viele Vorschläge!

Wichtig ist aber auch die Alltagstauglichkeit: Lässt sich der Name gut rufen? Ist er prägnant und verständlich? Wenn man jeden Tag fünfmal fremden Leuten erklären muss, wie der Name richtig ausgesprochen wird oder sich beim Rufen des Hundes fast die Zunge bricht, ist es nicht der passende Name. Aus Hundesicht ist es gut, wenn der Name akustisch eine Signalwirkung hat: Charly oder Luna sind beispielsweise Namen mit langgezogenen Vokalen, die man gut in verschiedenen deutlichen Stimmlagen aussprechen und rufen kann. Dies erleichtert es deinem Hund, darauf zu reagieren. Oft heißt es, dass Hundenamen, die auf „i“ enden, einen guten Wiedererkennungswert für Hundeohren haben. Otto oder Bronko mit kurzen, stumpfen Vokalen sind Namen, die eher monoton ausgesprochen werden. Aber natürlich kommt es sowieso immer auf die Betonung an.

Welcher Name passt zu meinem Hund?

Eine weitere Überlegung ist es, den Namen an den Charakter deines Hundes anzupassen: Wie ist dein Hund vom Wesen? Und wie passen Aussehen und Name zusammen? Ein Chihuahua namens Brutus, ein Dackel namens Goliath oder eine Deutsche Dogge, die Flöckchen heißt, sind auf den ersten Blick Widersprüche. Aber: warum nicht? Humor hat sowieso noch niemandem geschadet.

Wer es ausgefallen und individuell mag, kann sich vielleicht ein Beispiel an Fiffi nehmen: Sie gibt sich nicht mit nur einem profanen Namen zufrieden – nein, diese (Hunde-) Dame von Welt hat gleich zwei. Ein Alltagsname fürs gemeine Volk und den wirklichen Namen für das ausgewählte Publikum: Dürfen wir vorstellen – Eleanor III. von Bonnefrisé!

Aber auch einige andere Hunde kommen in den Genuss zweier Namen: Wenn besonders viel Mist gebaut wurde oder ein ernstes Wörtchen fällig wird, kommt auch schonmal die lange und ernste Version des Hundenamens zum Einsatz …

Wie du siehst: Erlaubt ist, was gefällt (und Spaß macht!).

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