Vergiftung beim Hund: Handle schnell!

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Warnzeichen GiftDie Vergiftung bei Tieren ist immer ein Notfall. Um die Folgeschäden gering zu halten und seine Überlebenschancen zu erhöhen, musst du dein Tier unverzüglich dem Tierarzt vorstellen. Vergiftungen äußern sich auf sehr unterschiedliche Weise. Nachfolgend erfährst du, woran du Vergiftungen erkennst und wie du handeln solltest.

Vergiftung

Symptome:

  • Erbrechen
  • schneller Puls
  • unregelmäßiger Puls
  • Unruhe
  • Hecheln
  • Apathie
  • verengte/geweitete Pupillen

 
Maßnahmen:

Symptome für Vergiftungen beim Hund

Wie sich die Vergiftung bei deinem Hund äußert, hängt von der Art und der Konzentration des Giftstoffes ab. Als erstes Anzeichen fällt dir vielleicht auf, dass dein Hund sich wiederholt erbricht, wobei es sich um große Mengen Erbrochenes handeln kann. Diese wirken meist schaumig und können Spuren von Blut enthalten. Durchfall muss nicht vorhanden sein. Da diese Anzeichen aber auch bei anderen Erkrankungen auftreten, solltest du deinen Hund genauer beobachten.

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Zu den typischen Vergiftungssymptomen zählen ein schneller und flacher Puls, ein unregelmäßiger Herzschlag und große Unruhe. Anfangs läuft dein Hund in der Wohnung auf und ab, beim Fortschreiten der Vergiftung legt er sich nieder, wirkt apathisch und hechelt. Seine Muskeln beginnen merklich zu zittern, eventuell kann er den Urin nicht mehr halten. Auch dieser kann mit Blut versetzt sein.

Die Pupillen deines Hundes sind je nach Art des Giftstoffs verengt oder stark geweitet. Sie reagieren kaum auf einen veränderten Lichteinfall. Das Zahnfleisch ist blass. Krämpfe setzen ein. Letztlich verliert dein Hund das Bewusstsein.

Erste-Hilfe-Maßnahmen, wenn sich dein Hund vergiftet hat

Bevor du mit deinem Hund den Tierarzt aufsuchst, solltest du Erste-Hilfe-Maßnahmen einleiten. Zunächst ziehst du dir Einweg-Handschuhe an, damit du dich selbst vor dem Giftstoff schützt. Dann sicherst du eine Giftprobe, sofern dir der Auslöser für die Vergiftung bekannt ist. Auch vom Erbrochenen und vom Kot nimmst du Proben, die du in Glas- oder Kunststoff-Gefäße verpackst. Rufe vorsorglich in der Tierarztpraxis an, damit dein Hund sofort als Notfall behandelt wird.

Beruhige deinen Hund. Falls er sich nicht mehr auf den Beinen halten kann, bringe ihn in die stabile Seitenlage. Gib deinem Hund keinesfalls Milch oder andere Flüssigkeiten, damit er sich erbricht. Das Erbrochene könnte seine Speiseröhre verätzen und die Atemwege blockieren. Falls dein Hund sich allein erbricht, halte die Atemwege frei.

Auf dem Weg zum Tierarzt überprüfst du seinen Puls. Sollten die Atmung oder das Herz aussetzen, ergreife Maßnahmen der Wiederbelebung. Beatme dein Tier beziehungsweise führe die Herzdruckmassage durch.

So vermeidest du Vergiftungen beim Hund

Gänzlich kannst du es nicht vermeiden, dass sich dein Hund vielleicht irgendwo vergiftet. Einige sinnvolle Maßnahmen kannst du jedoch treffen.

Die meisten Vergiftungen treten im Haushalt, im Garten oder beim Gassigehen auf. Hunde fressen alles, was ihnen schmackhaft erscheint. Sie wissen nicht um die Gefahren bestimmter Stoffe.

Im Haushalt

Achte darauf, dass gefährliche Mittel nie unbeaufsichtigt herumstehen. Verschließe sie sicher in einem Schrank. Vermeide insbesondere, dass dein Hund an die folgenden Dinge gelangt:

  • Medikamente
  • Drogen
  • Nikotin
  • Alkohol
  • Frostschutzmittel
  • Farben
  • Lacke
  • Verdünnungsmittel
  • Haushaltsreiniger
  • Geschirrspülmittel

 
Hunde müssen auf viele Lebensmittel verzichten, die für den Menschen genießbar sind. Dazu zählen Nüsse, Schokolade, der Süßstoff Xylit, Weintrauben, Zwiebeln, Lauch, rohe Bohnen, Avocado, und Kerne von Steinobst. Zudem stellst du giftige Topfpflanzen so hoch, dass dein Hund nicht an ihre Triebe gelangen kann. Oder du verzichtest ganz auf sie. (Siehe auch: Was darf mein Hund nicht fressen?)

Im Garten

In einem hundefreundlichen Garten wachsen keine Pflanzen, die für den Hund giftig sind. Pflanze keine der folgenden Gewächse an:

  • Maiglöckchen
  • Buchsbäume
  • Besenginster
  • Engelstrompeten
  • Eiben

 
Du solltest auch auf den Einsatz einiger Gartenmittel verzichten. Knabbert dein Hund an Pflanzen oder am Rasen kann er sie sonst ebenfalls aufnehmen:

  • Insektizide
  • Pestizide
  • Herbizide
  • Rattenköder

 
Auf das Kalken des Rasens solltest du ebenso verzichten wie auf giftige Düngemittel.

Beim Gassigehen

Achte auch außerhalb des Gartens darauf, dass der Hund nicht an Giftpflanzen gelangt. Spaziere nicht über Felder. Das Getreide könnte chemisch behandelt sein.

Leider gibt es einige Menschen, die Hunde hassen. Sie legen Giftköder aus. Erziehe deinen Hund so, dass er nur die Speisen frisst, die du ihm reichst.

Lass ihn nie aus Bächen saufen, es sei denn, du kannst ganz genau sagen, dass keine Abwässer oder Gifte hineingeleitet werden.

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1 KOMMENTAR

  1. Hallo zusammen
    Vielen dank für die vielen Informationen und tipps man kann auch alls erfahrene Hundehalterin immer wieder dazu lernen. Das ist ein super App von Euch Danke!
    Liebe grüße Beatrix mit Kismo Berner Sennenhund

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