Endlich Abkühlung: Hunde-Pools

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Hundepool von Karlie, Doggypool: Ein Hund springt inmitten eines gefüllten Pools zum Aufstellen

Hunde-Pools oder neudeutsch doggy pools mögen den üblichen Swimmingpools für Menschen gleichen, zeichnen sich jedoch durch einige besonders Eigenschaften aus. Worauf du bei der Wahl eines Pools für deinen Vierbeiner achten solltest, erfährst du hier.

Neu oder gebraucht?

Fachleute empfehlen den Kauf eines eigens für Hunde gefertigten Pools, so dass dein vierbeiniger Freund sich gefahrlos im kühlen Nass vergnügen kann. Um das zu gewährleisten, muss ein Pool für Hunde etwas andere Anforderungen erfüllen als ein Pool für Menschen. Zum Beispiel muss er rutschfester sein. Auch kann ein Pool zum Aufblasen natürlich platzen – Hunde haben Krallen und manchmal sind diese scharf. Alle speziellen Hunde-Pools bestehen daher aus rutschfestem, krallenfestem Material.

Die optimale Lösung ist ein neuer Hunde-Pool. Entscheidest du dich für ein gebrauchtes Modell, untersuche es gründlich auf Sonnenschäden, Risse und abblätternde Stellen. Auch dürfen keine Algenrückstände oder Schimmelspuren zu finden sein. So kann sich dein Hund keine Pilze oder andere Krankheiten einfangen. Eine gründliche Reinigung ist selbstverständlich – auch für diese sind die doggy pools konstruiert.

Die tägliche Routine: morgens frisches Wasser, abends leeren

Reinige deinen Hunde-Pool jeden Tag. Lass kein Wasser im Becken stehen, sondern wechsle es täglich aus. Verschwenden musst du das Wasser natürlich nicht: Schöpfe es mit deiner Gießkanne oder kleinen Eimern und gieße deinen Garten damit.

Warum überhaupt das Wasser austauschen? Ganz einfach: Auf stehenden Gewässern fällt es Mücken leicht, sich zu vermehren. Hast du Kleinkinder im Haus, sind diese ein weiterer Grund, den Hunde-Pool am Abend zu leeren. Ein kleines Kind kann in weniger als fünf Zentimetern tiefem Wasser ertrinken. Daher sollten sowohl Kinder als auch Hunde nie in der Nähe von Wasser alleine sein. Auch nicht, wenn du glaubst, dass sie gute Schwimmer sind.

Spiel, Spaß und ein bisschen Sport im Hundepool

Die meisten Hunde lieben es, zu schwimmen und im Wasser zu spielen. Andere Hunde sind schon glücklich, wenn sie nur ein wenig Wasser unter der Schnauze haben, um sich in der Sommerhitze abkühlen zu können.

Dies solltest du bei der Auswahl deines Hunde-Pools berücksichtigen, denn der „beste“ Pool für Hunde im Allgemeinen muss nicht der beste Pool für deinen Hund sein! Denke am besten an deinen letzten Ausflug an Fluss oder See zurück. Springt dein Hund sofort ins Wasser und taucht mit Lust unter? Dann sollte es vielleicht ein etwas tieferes Modell sein. Tappst er hingegen nur am Ufer umher und lässt sich die Pfoten kühlen, steckt vielleicht kurz die Schnauze hinein? Dann genügt ein flacheres Becken.

Schauen wir grob auf das Angebot unterschiedlicher Schwimmbecken, gibt es drei Möglichkeiten: Plastik-Pools, Metall-Pools und fest eingelassene Boden-Pools

Plastik-Pools

Hunde-Pools aus Plastik sind meist aus dem gleichen Material hergestellt, das sich auch in Ladeflächen von Lieferwagen findet. Dieses ist dickwandig, stabil und widersteht scharfen Krallen und Zähnen.

Auch Pools aus extrem festen PVC sind erhältlich. Das ist von Vorteil, wenn du den Pool im Winter gerne wegräumen möchtest. Ein PVC-Pool ist leicht zusammenzulegen und so aufgerollt bis zum Sommer sicher und trocken zu lagern.

Oft kommen Plastik-Hundepools mit einer eingebauten Rampe oder abgeschrägten Seiten. Diese erleichtern es dem Hund, alleine hinein- und hinauszuklettern.

Metall-Pools

Wer etwas Unzerstörbares will, liegt mit einem Hunde-Pool aus Metall genau richtig. Bedenke jedoch, dass dein Hund ohne deine Hilfe ins Becken und auch wieder heraus kommen können muss. Die glatten Metallwände können dies erschweren, so dass eine Rampe oder Trittstufen unverzichtbar sind. Zeig deinem Hund immer, wo er diese Einstiegs- und Ausstiegsmöglichkeiten hat.

Bedenke auch vorab, wie du den Pool lagern willst. Kann er im Garten bleiben? Kannst du ihn an einen Haken hängen? Hast du einen Schuppen? Ein einfaches Zusammenfalten ist hier nicht möglich.

Boden-Pools

Ein im Boden eingelassener Pool lohnt sich, wenn dein Hund für Wettbewerbe trainiert. Auch wird er sich bezahlt machen, wenn dein Hund Wasser über alles liebt.

Preisgünstig ist eine solche Festinstallation jedoch nicht und einige Punkte sind zu bedenken: Hundehaare können Pool-Filter verstopfen und Chemikalien schaden deinem Hund (und dir!).

Es gibt jedoch auch verschiedene chemikalienfreie Filtersysteme. Dazu gehören Salzwasserfilter, Ozonfilter und Natur-Pools, die das Wasser wie ein Teich auf natürliche Weise selbst reinigen.

Hunde, Kids und Wasser: eine gute Kombination?

Warum nicht einfach ein Kinderplanschbecken zum Hunde-Pool umfunktionieren? Klar, das ist machbar. Aber auch weniger haltbar. Denn Kinderplanschbecken aus Plastik sind eben nicht für Hunde gemacht, sondern für Kinder. Sie sind dünner und nicht annähernd so stabil wie spezielle Pools für Hunde.

Zudem haben sie eine höhere Rutsch- und Verletzungsgefahr für deinen Hund. Denn bei Menschen-Pools ist der vierfüßige Einstieg ohne Hände zum Festhalten nicht bedacht.

Zudem sollten sich Kinde und Hunde keinen Pool teilen. Das sieht zwar niedlich aus und macht Spaß, aber Hunde treten sich nicht die Pfoten ab, bevor sie ins Wasser springen. Hygienischer ist es also, je einen eigenen Pool für Kids und Hunde zu haben. So braucht sich niemand um Keime und Krankheiten sorgen.

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