Schöne Wärme für dich – Gefährliche Hitze für deinen Hund!

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Hund bei Hitze: Ein Husky hechelt im heißen Wüstensand

Endlich Sommer! Das hast du wohl manches Jahr gesagt. Nicht mehr schaust du, ob das Thermometer endlich zweistellig wird. Die Frage ist nun: Geht es über dreißig? Denn Sommer und Hitze versprechen ein tolles Wochenende. Aber dein Hund bekommt durch die hohen Temperaturen schnell Probleme, denn Hunde schwitzen nicht wie Menschen. Daher ist dein Hund auf dich angewiesen: Biete im Möglichkeiten, sich vor Überhitzung und Hitzschlag zu schützen!

Hunde schwitzen kaum

Menschen regulieren ihre Körpertemperatur bei Hitze durchs Schwitzen. Die entstehende Verdunstungskälte reicht, um eine geregelte Körpertemperatur zu erhalten.

Dein Hund hat als Hitzeregulation fast nur seine Zunge, mit der er zum Kühlen hechelt. Muss der Hund sich kühlen, erhöht er seine Atemfrequenz von 30 Atemzügen auf bis zu 400 Atemzüge pro Minute! So entstehen im Maul ein Luftzug und eine erhöhte Speichelproduktion. Die Körpertemperatur des Hundes wird durch Verdunstung abgegeben.

Kleine Frage zwischendurch: Hand aufs Herz: Wie gut beherrscht dein Hund die Grundkommandos? “Vergisst” er aus heiterem Himmel, wie “Sitz” oder “Platz” funktioniert, obwohl du es ihm beigebracht hast? Du willst, dass dein Hund immer versteht, was du von ihm möchtest? Dann schaue dir doch mal unsere kostenlose Videoserie “Gelernt ist gelernt” an. Jetzt starten

Dein Hund hat auch einige Schweißdrüsen. Aber diese befinden sich nur an den Pfoten und leisten daher nur einen sehr kleinen Beitrag zur Regulierung der Körpertemperatur. Es sind schlicht viel weniger Schweißdrüsen als beim Menschen. Weil deinem Hund diese fehlen, schwitzt er nicht oder kaum und es fehlt ihm an Kühlung.

Es fällt deinem Hund also schwerer, die Sommerhitze zu ertragen. Das gilt nicht nur für langhaarige Hunde; selbst Kurzhaarrassen sind keine Freunde großer Sommerhitze. Schlimmstenfalls bekommen die Tiere eine Überhitzung mit Kreislaufproblemen und einer gefährlichen Dehydration (Wassermangel) oder einen Hitzschlag – viel schneller als Menschen.

Tipps für heiße Tage

An warmen Sommertagen darf dein Hund natürlich nach draußen. Er soll es sogar! Berücksichtige aber, dass er einen schattigen Rückzugsort braucht. An diesen sollte er jederzeit gelangen, um sich der Hitze zu entziehen. Ein schattiges Hundehaus, ein Platz unter einem Baum oder eine offene Terrassentür sind optimal für heiße Tage.

Außerdem braucht dein Hund immer Zugang zu frischem, kühlem, aber nicht eiskaltem Wasser. Ein Wassereimer ist besser als ein ganzer Wassernapf. Diesen kannst du voll befüllen und musst dann nicht ständig darauf achten, dass noch genug Wasser da ist.

Achte außerdem darauf, dass dein Hund trotz Hitze genug frisst. Trockenfutter darf auch im Sommer eine Weile stehen bleiben, Nassfutter sollte maximal eine halbe Stunde im Napf bleiben und muss danach entsorgt werden.

Bist du mit deinem Hund unterwegs, nimm eine Wasserflasche mit! Beachte auch unsere Tipps zum Richtigen Gassigehen im Sommer ab diesen Freitag!

Kurze Info: Sitz, Platz und Bleib funktionieren nicht immer, obwohl du deinem Hund die Kommandos beigebracht hast? Das ist frustrierend! Aber hey, das biegst du ganz einfach hin. Klick doch mal hier, damit dein Hund immer versteht, was du von ihm möchtest! Diese Videos helfen dir bestimmt

Gefahren durch Hitze für Hunde

So gut wir es mit unseren Hunden meinen – manchmal vergessen wir, wie hitzeempfindlich die Fellnasen wirklich sind, und setzen sie damit einer Gefahr durch Überhitzung aus.

Übersteigen die Temperaturen die 15-Grad-Grenze, solltest du deinen Hund keinesfalls mehr allein im Auto lassen. Auch wenige Minuten können tödlich enden!

Binde deinen Hund auch nicht in der prallen Sonne an. Wenn es sein muss, wähle schattige Orte und plane ein wenig Voraus: Der Ort sollte nicht in den nächsten Minuten von schattig zu sonnig wechseln können. Gerade nachmittags und abends kann dieser Wandel sehr schnell gehen.

Weiße Hunde sind besonders anfällig für Sonnenbrand und Hautrötungen. Um diesen vorzubeugen kannst du sie am Nasenrücken mit einer Sonnencreme für Hunde einreiben.

Beim Gassigehen im Sommer bemerken Hunde bekanntermaßen oft nicht, wenn sie sich überlasten, das musst du also für deinen Vierbeiner übernehmen. Hechelt der Hund heftiger als sonst, atmet schwer und wirkt nicht mehr so recht motiviert, lege eine Pause ein und gib ihm das Wasser, das du für diese Fälle mitnimmst.

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3 KOMMENTARE

  1. Meine Hündin hat mit Hilfe von feuchten Handtüchern die erste Hitzewelle gut überstanden.Auch dabei bitte beachten:kein eiskaltes Wasser zu benutzen.
    Viel Freude mit Euren Vierbeinern ,wünscht Euch
    Jörg ALand

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