Blutbanken für Hunde?!

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Ein Hund bekommt eine Infusion: Fokus auf fest gehaltenem Bein und Infusionsansatz

Die Blutspende bei Menschen wird schon lange durchgeführt, aber bei Hunden? Viele Hundehalter wissen gar nichts über die Möglichkeit der Blutspende bei Hunden. Zum heutigen Weltblutspendetag erklären wir dir alles, was du über die Blutspende von/für Hunde wissen musst.

Wofür brauchen Hunde Blutbanken?

Auch dein Hund kann eine Verletzung oder eine schwere Krankheit bekommen, bei der er neues Blut benötigt. Da geht es den Hunden genau wie den Menschen. Für diesen Zweck haben viele Tierkliniken in Deutschland Blutbanken aufgebaut.

Nahezu in jeder größeren Stadt gibt es sie. So ist im Notfall gewährleistet, dass dein Hund schnell das für ihn passende Blut bekommt und wieder gesund wird. Denn auch bei Hunden kann nicht jeder irgendein Blut bekommen: Wie Menschen haben sie verschiedene Blutgruppen.

Kleine Frage zwischendurch: Hand aufs Herz: Wie gut beherrscht dein Hund die Grundkommandos? “Vergisst” er aus heiterem Himmel, wie “Sitz” oder “Platz” funktioniert, obwohl du es ihm beigebracht hast? Du willst, dass dein Hund immer versteht, was du von ihm möchtest? Dann schaue dir doch mal unsere kostenlose Videoserie “Gelernt ist gelernt” an. Jetzt starten

Welcher Hund darf Blut spenden?

Im Prinzip funktioniert eine Blutbank für Hunde genau wie eine Blutbank für Menschen. Zuerst braucht es natürlich einen Spender.

Hierbei muss man bei Hunden genau wie bei Menschen auf die unterschiedlichen Blutgruppen achten. Nicht jedes Spenderblut ist für jeden Empfängerhund geeignet. Die Forschung geht davon aus, dass es bei Hunden zwölf verschiedene Blutgruppen gibt!

Spenden kann jeder Hund zwischen einem und neun Jahren. Der Spenderhund sollte zudem zwischen 20 und 25 Kilo wiegen und muss geimpft, entwurmt und gesund sein. Spenden darf ein Hund drei- oder viermal im Jahr. Er selbst darf jedoch noch nie eine Spende erhalten haben.

Das Gute bei einer Spende: Der Spenderhund bekommt durch die Spende einen umfangreichen Gesundheitscheck sowie eine Blutuntersuchung. So profitieren Spender und im Notfall der Empfänger gleichermaßen von der Prozedur.

Wie läuft eine Blutspende ab?

Eine Blutspende von Hunden dauert etwa 30-60 Minuten, die eigentliche Blutentnahme etwa eine Viertelstunde. Zunächst wird der Hund etwas geschoren, denn die Blutentnahme muss an der Halsvene erfolgen. Mit einer sterilisierten Nadel wird die Vene angestochen und das Blut entnommen. Die genaue Menge richtet sich nach dem Gewicht des Hundes.

Nach der Spende bekommt der Hund eine kleine Belohnung und kann sofort nach Hause. Größere Anstrengungen sollte er in den nächsten zwölf Stunden vermeiden.

Kurze Info: Sitz, Platz und Bleib funktionieren nicht immer, obwohl du deinem Hund die Kommandos beigebracht hast? Das ist frustrierend! Aber hey, das biegst du ganz einfach hin. Klick doch mal hier, damit dein Hund immer versteht, was du von ihm möchtest! Diese Videos helfen dir bestimmt

Du siehst: Auch hier ähnelt die Blutspende von Hunden der Blutspende von Menschen.

Wo kann mein Hund Blut spenden?

Blutbanken gibt es meist in jeder großen Tierklinik. In den folgenden Tierkliniken kann dein Hund Blut spenden:

Zudem verfügt der Tierschutzverein Weisse Pfoten e. V. über eine länderübergreifende Datenbank für hündische Blutspender. Wenn du also mit deinem Hund spenden möchtest, kannst du dich an diese Kliniken wende.

So hilfst du nicht nur anderen in Not geratenen Hunden, sondern bekommst auch noch eine kostenlose Untersuchung für deinen Hund. Und schließlich möchtest du ja, dass auch deinem Vierbeiner im Notfall ausreichend Blut zur Verfügung steht!

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1 KOMMENTAR

  1. Habe am letzten Donnerstag dringend für meinen eigenen Schäferhund Blutkonserve gebraucht.
    Tierklinik am Sandpfad in Wiesloch wollte mir keine verkaufen .
    Da mein Tier sowieso auf der Fahrt verstorben wäre – es war intransportabel- , konnte ich es nichtnach Wiesloch transportieren .Hätte man mir als Tierärztin und Kollegin 1 Blutkonserve verkauft, hätte das Tier noch eine Chance gehabt.
    Aber die Leute der Tierklinik Wiesloch hatten leider kein Herz für andere fremde Patienten.

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