Alternativen zum Tierarzt

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Alternativen zum Tierarzt

Die Schulmedizin kommt oft mit chemischen Präparaten daher. Viele haben auch Vorbehalte gegenüber der Pharmaindustrie. Sie setzen lieber auf alternative Medizin und natürliche Wirkstoffe. Für deinen Hund gibt es entsprechend die Alternative Tiermedizin.

Bemerkst du bei deinem Hund Verhaltensauffälligkeiten, ist er möglicherweise krank. Je früher du ihn einem Fachmann für Hundekrankheiten vorstellst, desto schneller ist er wieder gesund. Die meisten Hundebesitzer suchen nun den Tierarzt auf. Doch es gibt auch andere Experten, die auf die Behandlung von Hunden spezialisiert sind.

Alternative Tiermedizin

Die Alternative zum Tierarztbesuch ist der Besuch bei einem Tierheilpraktiker. Dieser hat eine mehrjährige Ausbildung in der Tierheilkunde absolviert. Im Gegensatz zum Tierarzt verzichtet der Tierheilpraktiker auf schulmedizinische Behandlungsmethoden. Er setzt alternative Therapien ein. Dazu zählen unter anderem die Homöopathie, die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), die Kräuterheilkunde, die Stoßwellen- und Magnetfeldtherapie.

Wenn du einen Tierheilpraktiker suchst, lohnt sich die Frage nach einem Hunde-Spezialisten. Selbstverständlich kann dir auch jeder andere Tierheilpraktiker weiterhelfen. Ein Hunde-Tierheilpraktiker ist jedoch zusätzlich spezialisiert. Er hat Erfahrungen darin, die Körpersprache deines Hundes richtig zu deuten. Das ist auch deshalb besonders wichtig, weil sich jeder Heilpraktiker nennen darf. Verlass dich daher nicht auf Werbung! Vertrauenswürdige Empfehlungen, nachgewiesene Erfolge und nachvollziehbar erklärte Behandlungsmethoden helfen die bei der Wahl deines Tierheilpraktikers.

Welche alternative Behandlungsmethode ist die richtige?

Welche Methoden und welche Mittel helfen deinem Hund? Diese Fragen lassen sich nicht pauschal beantworten. Ein Tierarzt diagnostiziert während der Untersuchung deines Hundes die Krankheit. Im Anschluss verschreibt er ein passendes Medikament. Oftmals bekämpft dieses nur die Symptome.

Der Tierheilpraktiker befragt dich hingegen umfassend zum Lebensumfeld deines Hundes. In der Tierheilkunde wird das Lebewesen nämlich als ganzheitliches Individuum betrachtet. Als solches wird es sowohl von äußeren als auch von inneren Faktoren beeinflusst. Bei der Behandlung der Krankheit geht es weniger darum, Krankheitssymptome auszuschalten. Vielmehr wird der Tierheilpraktiker versuchen, die Ursachen ihrer Entstehung zu erkennen und diese zu beseitigen.

Der Vorteil: Das Wiederauftreten des Problems kann so verhindert werden. Ist zum Beispiel das Futter als Ursache ausgemacht, verbessert eine Umstellung die Gesundheit deines Hundes nachhaltig.

Der Tierheilpraktiker geht zudem davon aus, dass viele Erkrankungen psychische Ursachen haben. Gerade beim Hund übertragen sich die Probleme des Hundebesitzers oft auf das Tier. Können diese nicht verarbeitet werden, kann der Hund krank werden. Zur Behandlung psychischer Leiden setzt der Tierheilpraktiker häufig Bachblüten ein.

Natürliche Wirkstoffe nutzen

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Eine besondere Bedeutung in der alternativen Tierheilkunde kommt der Phytotherapie zu. So nennt man die Behandlung mit pflanzlichen Wirkstoffen. Die Natur bietet eine Menge Heilkräfte. Deine Urgroßeltern und Großeltern wussten gewiss noch über diese Bescheid. Leider haben wir es im Laufe der Zeit verlernt, mit diesen Ressourcen umzugehen.

In der Tierheilpraxis greift man diese Inhaltsstoffe wieder auf. Sie lindern Schmerzen und helfen, andere gesundheitliche Probleme zu beseitigen. Das oftmals Wichtigste: Sie tun es ohne unerwünschte Nebenwirkungen, ohne Chemie. Abhängigkeiten oder Resistenzen gibt es in der Tierheilkunde nicht.

Letztlich kannst du selbst dazu beitragen, dass dein Hund schnell wieder gesund wird. Beobachte ihn aufmerksam. Fällt dir etwas Ungewöhnliches auf, notiere es, damit du dem Tierheilpraktiker berichten kannst. Über alle anderweitig erfolgten oder eigenmächtig abgebrochenen Therapieversuche solltest du den Tierheilpraktiker informieren. Ehrlichkeit erspart deinem Hund doppelte Untersuchungen und unnötiges Leiden.

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1 KOMMENTAR

  1. Hallo,
    aus eigener Erfahrungen mit meiner 3,5 Jahre Jungen Kleinen Münsterländerin kann ich für meinen Teil sagen, dass ich seit 2 Jahren nur noch um Notfall zum Tierarzt gehe.

    Meine Hündin wurde durch die ganzen Impfungen, Wurmkuren und chemischen Preparate so doll geschädigt, dass sie ein Allergiker wurde. Seit 2 Jahren bin ich bei einer Tierheilpraktikerin und sie hat uns geholfen, denn ich stand am Rand der Verzweiflung. Meine Hündin geht es wieder gut und mit den „Restallergien“ weiß ich nun gut umzugehen. Vieles behandel ich nun zu Hause auch selber da ich viel dazu gelernt habe.

    Tip von mir: ich lesen gerade das Buch „Hunde leben länger wenn“ sehr empfehlenswert. Ich appeliere auch an alle Tierbesitzer: hört auf euer Bauchgefühl und hinterfragt mehr, wenn es um eure Tiere geht.

    Liebe Grüße Madeleine

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