Sitz, Platz, Aus – Was sollte mein Welpe früh lernen?

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Ein Hundewelpe starrt ruhig auf eine Hand - er lernt das Grundkommando

Wenn ein Welpe im Haus einzieht, möchte man gerne alles richtig machen. Frischgebackene Hundehalter fragen sich oft, was ihr Hund unbedingt jetzt lernen soll. Welche Grundkommandos sind wichtig? Welche sozialen Kompetenzen muss der Welpe von Beginn an lernen? Gibt es Übungen, die das gemeinsame Leben einfacher machen?

Grundkommandos für Welpen

Eines der ersten Dinge, die ein Welpe lernen muss, ist das Wort aus, alternativ auch nein oder ein sonstiges Wort, das ein Verbot ausdrückt.

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Wichtig sind auch die großen Grundkommandos, die sich von selbst erklären:

  • Komm
  • Sitz
  • Bleib
  • Platz

 

Ist dein Welpe mit diesen vertraut, ist das gemeinsame Leben bereits deutlich einfacher. Außerdem gehören diese Kommandos zum festen Repertoire jedes gut erzogenen Hundes.

Neben diesen Grundkommandos sollte dein Welpe Regeln lernen, die dir persönlich wichtig sind. Das kann sein, dass er nicht ins Bett oder auf die Couch darf, dass er beim Türklingeln nicht bellen soll oder dass er auf einer Decke Platz nimmt, bevor die Familie sich an den Esstisch setzt.

Hier ist das Stichwort Konsequenz: Alle Familienmitglieder ziehen an einem Strang, es gibt keine Ausnahmen! Regelmäßiges Üben hilft deinem Welpen, das Gelernte dauerhaft zu verinnerlichen.

Richtiges Lernen für Welpen

Wenn du deinem Welpen Kommandos und Verhalten beibringst, überfordere ihn nicht. Junge Hunde können ihre Konzentration maximal fünf bis zehn Minuten lang aufrechterhalten. Dass die Konzentration nachlässt, merkst du an Zeichen wie Gähnen, Kratzen oder an unruhigem Umherblicken.

Führt der Welpe die Kommandos richtig aus, belohne ihn. Das kannst du mit Leckerchen, aber auch mit Zuwendung tun. Streicheln, nette Worte und ausgelassenes Spielen sind eine ebenso gute Belohnung.

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Stubenreinheit von der ersten Minute an

Beginne mit dem Training zur Stubenreinheit, sobald dein Welpe eingezogen ist. Gib ihm sein Fressen zu festen Zeiten und gehe etwa 15 Minuten später mit ihm raus, damit er sein Geschäft erledigen kann.

Uriniert der Hund im Haus, solltest du den Geruch direkt mit Essig oder Desinfektionsmittel entfernen. So verhinderst du, dass er sich den Ort für spätere Geschäfte merkt.

Praktisch, wenn dein Welpe auch diese Dinge lernt

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Einige weitere Dinge vereinfachen das Zusammenleben enorm. Diese können bereits im Welpenalter gelernt werden:

Eines dieser Dinge ist das ordentliche Laufen an der Leine. Im Welpenalter ist der Hund meist sehr gehorsam und lernt schnell. Wenn du ihm jetzt beibringst, dass du der Leinenführer bist und er nicht ziehen darf, sorgst du für angenehme Spaziergänge im gesamten restlichen Leben.

Wenn ein Welpe einzieht, möchtest du am liebsten rund um die Uhr bei ihm sein. Wichtig ist auch, dass der Hund alleine zu Hause bleiben kann. Das wird ganz sicher notwendig werden und du möchtest ja nicht, dass sich deine Nachbarn über Gejaule und Gewinsel beschweren.

Vorteilhaft ist es ebenfalls, wenn du so früh wie möglich deinen Welpen mit dem Tierarzt vertraut machst. Verknüpft dein Hund diesen Besuch mit positiven Erfahrungen, hat er später keine Angst, erneut zum Tierarzt zu gehen.

Soziale Kompetenzen lernt ein Hund ebenfalls am besten im Welpenalter. Dazu gehört, dass er mit anderen Hunden umgehen kann. Er muss verstehen, dass es Dominanz und Unterwürfigkeit gibt. Auch muss er zwischen ernstem und spielerischem Verhalten unterscheiden. Ideal ist ein regelmäßiges Treffen mit Artgenossen, sei es in der Welpenschule, im Auslaufgebiet oder im Park. Die sozialen Kompetenzen beinhalten aber auch den angemessenen Umgang mit Menschen in den verschiedensten Alltagssituationen.

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