Peng (Hundetrick)

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Peng du bist tot! (Hundetrick)
Peng! Du bist tot!

 

Schwierigkeit: Einsteiger

Material:

  • Klicker
  • Leckerlis

Das sollte dein Hund schon können:

  • Platz
  • Bleib

Dieser Trick ist wohl einer der Klassiker unter den lustigen Hundekunststückchen: Du “erschießt” deinen Hund und er fällt “tot” um – bzw. legt sich auf die Seite.

Dieser Trick eignet sich perfekt, um Menschen zum Lachen zu bringen, besonders innerhalb eines eigenen Show-Programms. Und natürlich kannst du damit deinen Hund geistig auslasten, ihm Erfolgserlebnisse und Spaß verschaffen!

Wenn dein Hund den Trick Peng beherrscht und es euch Spaß gemacht hat, kannst du direkt daran anknüpfen und das Kunststück Rolle mit ihm einüben, das zu großen Teilen ähnlich funktioniert. Wie bei anderen Tricks gelten auch hier unsere allgemeinen Hinweise zu Hundetricks.

Schritt 1: Den Kopf nach hinten führen

Der Trick Peng wird aus mehreren Schritten aufgebaut. Die Ausgangsposition ist Platz: Dein Hund liegt als entspannt auf dem Bauch.

Mit der Hand den Kopf des Hundes nach hinten führen.
Mit der Hand den Kopf des Hundes nach hinten führen.

Als Erstes führst du den Kopf deines Hundes mit einem Leckerli in der Hand zur Seite nach hinten. Ist ein rechter Winkel des Halses erreicht, belohne deinen Hund mit dem Klickersignal und einem Leckerli. Das alles kannst du sehr schnell und oft wiederholen.

Ziel bei diesem Schritt ist es, dass der Hund mit seiner Schnauze deiner Hand folgt. Langsam steigerst du so die Bewegung und führst den Kopf immer weiter Richtung Hinterteil. Dann wartet der nächste Schritt.

Schritt 2: Zur Seite kippen

In diesem Schritt wollen den Hund so weit mit dem Kopf nach hinten führen, dass er seinen Hintern leicht zur Seite fallenlässt. Mit ein bisschen Geduld erreichst du es ganz einfach. Führe das Leckerli seitlich nach hinten. Um heranzukommen, legt sich dein Hund nun leicht mit dem Hinterteil zur Seite ab. Das ist das Ziel, auf dem wir weiter aufbauen. Wenn du ihn dafür sofort belohnst mit einem Wort, dem Klicker und einem Leckerli, versteht dein Hund auch schnell, was er richtig macht.

Hund seitlich auf Hintern
Der Hund liegt mit dem Hinterteil leicht auf der Seite.

Tipp: Lass deinen Hund zwischendurch immer mal wieder aufstehen und sich dann wieder gerade hinlegen. So kann der Trick sauberer einstudiert werden.

Steigerung: Ziel dieses Tricks ist ja, dass dein Hund sich komplett auf die Seite kippen lässt. Wenn dies mit seinem Hinterteil schon klappt, während du seinen Kopf nach hinten führst, steigerst du die Übung. Dafür führst du seinen Kopf wieder nach vorn, während er sein Hinterteil zur Seite gelegt hat, so dass dein Hund sich komplett auf die Seite legt.

Schritt 3: Ein Kommando einführen

Nun kannst du deinen Hund mit einer kurzen Handbewegung aus dem Platz in die seitliche Liegeposition bringen. Damit ist es an der Zeit, die Übung mit einem Kommando zu verknüpfen. Dieses Kommando kann ein Wort deiner Wahl sein; bei uns ist es das Wort Peng. Um es lustiger zu machen, kannst du ein Sichtzeichen einbauen, beispielsweise ein angedeuteter Schuss aus einer Pistole.

Hund liegt auf Seite
Das Kommando erfolgt, sobald der Hund seitlich liegt.

Wichtig: Das Kommando erst dann aussprechen/zeigen, wenn der Hund gerade die Liegeposition einnimmt. Du führst also deinen Hund mit einer kleinen Handbewegung ins seitliche Liegen. In dem Moment, in dem er ins Liegen kommt, benutzt du das Kommando und belohnst ihn direkt im Anschluss. So erreichst du, dass dein Hund sich auf das Schlüsselwort und dein Handzeichen hin aus dem Platz auf die Seite dreht.

Tipp: Mit dem Sichtzeichen zu arbeiten, macht diesen Trick nicht nur lustiger – deinem Hund fällt das Erlernen und Ausführen auch leichter. Hunde lernen am besten über sichtbare Zeichen.

Schritt 4: Den Hund länger liegenlassen

Damit dieser Trick schön theatralisch wird, kann der Hund noch eine Weile leblos liegenbleiben und sich totstellen. Der nächste Schritt ist also, den Hund dazu zu bringen, in der seitlichen Position liegenzubleiben.

Hund bleibt liegen
Tote Hunde bewegen sich nicht – schön liegenbleiben!

Hierfür nimmst du mehrere Leckerlis in die Hand. Sobald dein Hund mit den Kommandos in der seitlichen Position liegt, hältst du deine Hand an seinem Kopf und belohnst ihn nach und nach mit mehreren Leckerlis, während er in der Position verharrt. So lernt dein Hund, diese Stellung beizubehalten. Zusätzlich kannst du, wenn dein Hund dieses Kommando kennt, die Aufforderung Bleib einsetzen.

Wichtig: Beende die Situation mit einem klaren Auflösekommando, damit dein Hund nicht von allein aufsteht, sondern so lange liegenbleibt, wie du es möchtest. Das ist Teil des Tricks: Der Hund muss lernen, dass der Trick einen Anfang und ein Ende hat. Er fällt also mit dem Kommando Peng um und wird mit deinem Auflösekommando wieder “zum Leben erweckt”.

Steigerung: Wenn die Seitenlage sowie das Ausharren funktionieren, kannst du damit beginnen, deine Hand vom Kopf deines Hundes wegzuführen, so dass er von allein liegenbleibt. Sollte er dabei aufstehen, führe ihn ruhig zurück in die Situation, damit er Schritt für Schritt versteht, was du von ihm möchtest.

Schritt 5: Die Übung abschließen

Wenn die bisherigen Schritte gut geklappt haben, kannst du nun damit beginnen, den Trick auf Entfernung zu üben. Sitze nun nicht mehr direkt beim Hund, sondern steh auf. Dies funktioniert aber erst dann, wenn dein Hund das Hör- und Sichtzeichen gut verstanden hat und sicher umsetzen kann.

Peng du bist tot! (Hundetrick)
Peng! Du bist tot!

Dieser Schritt ist ein großer Sprung! Übe ihn daher schrittweise. Bleibe erst in der Hocke und wiederhole von dort mehrfach, so dass dein Hund sich an die anderen Voraussetzungen gewöhnen kann: Hilfe durch deine Handführung bekommt er nun ja nicht mehr. Dann kannst du den Abstand zwischen dir und deinem Hund nach und nach vergrößern.

Auch hier kannst du wieder mit dem Bleib-Kommando helfen. Und immer daran denken: Der Trick wird durch dein Auflösekommando beendet – erst dann bekommt dein Hund auch seine Belohnung, die Leckerlis.

Dieser Trick zählt zwar zu den einfach, denn jeder Schritt ist Grunde recht einfach. Insgesamt ist Peng aber doch recht komplex. Gerade für angespannte Hunde kann er extrem schwierig sein. Achte daher besonders darauf, lieber mehrere kleine, kurze Trainingseinheiten mit viel Geduld durchzuführen.

Viel Spaß mit dem Trick! Und wenn ihr daran Freude hattet, könnt ihr gleich noch die Rolle lernen, denn dieser Trick hat mit dem Peng-Kunststückchen viel gemeinsam!

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