Snack und Hilfsmittel zugleich: Leckerlis – Empfehlungen und No-Gos beim Üben mit der Leine

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Kleiner Hund beißt in einen kleinen Kauknochen

Sicher kennst du das Problem, wenn dein Hund mit dir spazieren geht und nicht umgekehrt. Das Ziehen an der Leine ist ein weit verbreitetes Verhalten von Hunden, wodurch das Gassi gehen anstatt ein gemütlicher Spaziergang zu sein, zum Training der Oberarmmuskeln des Halters wird.

Um dieses Benehmen gar nicht erst aufkommen zu lassen beziehungsweise es deinem Hund wieder abzugewöhnen, ist viel Geduld und Ausdauer gefragt.
Leckerlis sind hierbei natürlich eine große Hilfestellung und machen deinem Vierbeiner das Laufen an lockerer Leine im wahrsten Sinne schmackhaft.
Wie du Leckerlis am besten einsetzt und mit welchen Übungen du deinen Hund zur Leinenführigkeit bringst, erfährst du hier.

Das lockere Gehen an der Leine fällt vielen Hunden deswegen so schwer, weil sie mit der Leine negative Auswirkungen verknüpfen. Ist ja auch verständlich, immerhin kann der angeleinte Hund nicht so beliebig schnüffeln und herumtoben wie es ihm gerade gefällt. Aus diesem Grund entwickeln einige Vierbeiner die Angewohnheit, stark an der Leine zu ziehen und sich stur in die gewählte Richtung zu bewegen. Dass sie dadurch einiges an Kraft aufbringen müssen ist nebensächlich, schließlich laufen Herrchen oder Frauchen hinterher und man kann sich dem gewünschten Objekt widmen. Entspannend ist dieses Ziehen aber weder für Hund noch Halter.

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So wird mein Hund „leinenführig“

Wichtig ist, dem Hund schon im Welpenalter zu zeigen, dass die Hundeleine keine Beeinträchtigung für ihn darstellt. Das machst du am besten, indem du deinen Vierbeiner in seiner gewohnten Umgebung bei für ihn positiven Tätigkeiten, z.B. Fressen, Spielen, … anleinst. Dadurch lernt er, sich durch die Hundeleine nicht eingeschränkt zu fühlen, und wird dadurch schneller lernen an der Leine zu gehen.

Nachdem du die Übung ein paar Mal gemacht hast, kannst du sie nach draußen in den Garten verlegen. Anfangs solltest du nur mit deinem angeleinten Welpen spielen und nach ein paarmal versuchen mit ihm an der Leine im Garten herumzugehen. In manchen Fällen läuft der Hund ohnehin schon brav und entspannt in der Nähe seines Halters, die meisten Hunde aber testen Grenzen aus. Sie fangen also an zu ziehen. Sobald dein Hund das macht, ziehst du mit einem Befehl wie „Fuß!“ oder „Leine!“ seine Aufmerksamkeit auf dich. Geht er an lockerer Leine weiter, so kannst du ihn mit einem Leckerli belohnen. Zieht er dennoch weiter, wendest du dich von ihm ab und ignorierst ihn solange, bis die Leine wieder locker ist. In dem Moment, sofort belohnen, damit dein Hund das Laufen an lockerer Leine mit etwas Positiven verbindet.
Diese Übung solltest du so oft wiederholen, bis der Hund brav und entspannt neben dir her läuft.

Beim Einsatz von Leckerlis ist das richtige Timing das Um und Auf, denn sonst besteht die Gefahr, dass du deinem Hund ein falsches Verhalten antrainierst.

To-Dos und No-Gos beim Üben

Wie du wahrscheinlich weißt, kann ein Hund keine Verbindung zwischen seinem Verhalten und unserer Reaktion darstellen, willst du deinen Hund also für sein lockeres Gehen an der Leine belohnen, musst du sehr schnell sein, ansonsten besteht die Möglichkeit, dass er sich ein ungewünschtes Verhalten aneignet und weiterhin zieht.

Ein weiteres No-Go beim Üben der Leinenführigkeit ist schlechte Laune zu haben. Das Gehen an der Leine erfordert Zeit und Konsequenz deinerseits. Wenn du mit deinem Hund übst während du schlechte Laune hast oder gar gestresst bist, überträgst du deine Stimmung auf den Hund, welcher dadurch negative Verbindungen mit der Leine herstellt. Daher lieber motiviert an die Arbeit gehen und max. 15 Minuten am Stück trainieren.

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