MyDog365: Interview mit Trainerin Kristina Falke

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Interview mit Kristina Falke: Fernstudium zum Hundetrainer

Was halten Hundetrainer von der MyDog365-App? Wir haben uns mit Kristina Falke darüber unterhalten. Sie ist bekannt als Hundetrainerausbilderin von der Hundeschule Ziemer&Falke. Auch für MyDog365 stand sie vor der Kamera und beantwortete einige Fragen in diesem Interview.

Kristina Falke mit Hund
Hundetrainerin Kristina Falke bildet neue Hundetrainer aus und arbeitete an MyDog365 mit.
Hallo Kristina, beschreib doch mal kurz, in welchen Bereichen und wo du als Hundetrainerin tätig bist!

Mein Haupt-Steckenpferd liegt in der Verhaltensberatung von Hunden und ihren Haltern. Oft kommen Hundehalter zu uns und beschreiben ein störendes Verhalten bei ihrem Hund. Meine Aufgabe liegt nun darin, herauszufinden, warum der Hund das ungewünschte Verhalten zeigt und was man als Hundehalter dagegen tun kann. Mein Tätigkeitsfeld beinhaltet jeden Hund, vom Mischling bis zum reinrassigen Hund und vom Welpen bis hin zum Seniorenhund.

Dabei arbeite ich immer individuell und schaue was das jeweilige Mensch-Hund-Team benötigt, wie zum Beispiel u.a. Erziehung, Auslastung und/oder Managementhilfe.

 
Wie sah deine Mitarbeit für MyDog365 aus? Was genau hast du gemacht?

Ich habe den Dreh (hoffentlich!) so weit unterstützt, dass mein Partner Jörg Ziemer und ich die Tagesaufgaben im Bereich der Hundeerziehung für den Hundehalter vor der Kamera anschaulich dargestellt haben.

Wir zeigen in kleinen Schritten, wie der Hundehalter ganz bequem von zu Hause Sitz, Platz, Hier, auf die Decke und noch viel mehr trainieren kann. Tag für Tag – Step by Step!

 
Was denkst du, ist das besondere an der App? Was für einen Nutzen bringt sie?

Ich finde, dass die App viele Vorteile bietet. Zum einen ist es so, dass wir heute immer weniger Zeit für unsere Hunde haben. Das macht kein Hundehalter mit Absicht, aber der Alltag schränkt uns doch häufig sehr ein – dafür sind die kurzen Trainingssequenzen genial! Das Training geht schnell: Man wird angeleitet, wie man sich vorbereiten muss und was zu beachten ist.

Zum anderen ist es auch so, dass man oftmals mit seinem Hund trainiert, aber das Ergebnis ist nicht 100% zufriedenstellend. Das demotiviert den Hundehalter und in Folge auch den Hund. In diesen kleinen Tagesaufgaben kann man noch mal richtig ins Detail gehen und beobachten und hören, wie Fehler vermieden werden. Das schärft noch einmal den Blick des Hundehalters! Ist der Halter motiviert, ist es auch der Hund!

Der Nutzen dieser App ist, dass man als Hundehalter nun auch über die „Neuen Medien“ an die alltäglichen Dinge erinnert wird – und das unkompliziert und einfach.

 
Aus deiner Sicht als Hundetrainerin: Für wen ist diese App denn am besten geeignet?

Das Schöne daran ist: Es gibt eigentlich kein Ausschlussverfahren! Jeder der Spaß daran mit seinem Hund zu arbeiten, kann und sollte das tun. Also jeder Hundehalter und auch Hundetrainer – genauso wie Menschen, die sich auf Ihren ersten Hund vorbereiten, der bald einziehen wird.

 
Interview mit Kristina Falke: Fernstudium zum HundetrainerDenkst du die App ist eine geeignete Ergänzung zur Hundeschule?

Ich denke, dass es eine tolle Ergänzung ist! Es ist auch eine hervorragende Überbrückung wenn der Hundehalter im Urlaub ist – schließlich ist alles nach den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen und der Lerntheorie umgesetzt.

Eine App wird eine Hundeschule, bzw. einen guten Hundetrainer nicht ersetzen. Toll ist es aber, dass diese App unterstützen kann.

 
Wie hat dir die Arbeit an der App gefallen? Hast du so etwas vorher schon mal gemacht?

Die Dreharbeiten waren sehr interessant! Wir standen für eine App zum ersten mal vor der Kamera. Das schwierigste waren die Bewegungsabläufe, die natürlich zum Hund, der Kamera und dem Licht passen mussten. Ich bin sehr auf die Out-Takes gespannt!

 
Mit welchen Hunden wurde gedreht? Hat das immer gut geklappt?

Wir haben ganz verschiedene Hunde vor Ort gehabt. Vom jungen Welpen bis hin zu ruhigen adulten Hunden waren alle dabei. Wichtig war, dass wir immer auf Pausen für die Hunde geachtet haben.

An sich gab es keine Komplikationen. Die Hunde haben toll mitgemacht, und wenn nicht, ist das auch in Ordnung und wir haben flexibel auf den Hund reagiert: So, dass es nicht zu Stress für die Vierbeiner kam.

 
Hast du eine Lieblingsübung?

Nein, es gibt soooo viele tolle Übungen – aber oftmals sind diese auch von den Hunden abhängig. Meistens geht man als Hundetrainer gut mit, wenn man feststellt, dass der Hund „richtig Bock“ auf diese Übung hat. Ich denke, dann wird sie automatisch zu einer Lieblingsübung!
 

Kristina, herzlichen Dank für dieses Interview!

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