Achtsamkeit zwischen Mensch und Hund

Achtsamkeit ist Trend. Bist du achtsam, schenkt dir das eine neue, ganz andere Lebensqualität. Dies lässt sich aber nicht nur auf dich anwenden. Vielmehr beschreibt Achtsamkeit einen Lebensstil, der sich in sämtlichen Bereichen des Lebens und des Alltags anwenden lässt. So auch im Hundetraining. Achtsamkeit zwischen Mensch und Hund sorgt für eine bessere Bindung zwischen dir und deiner Fellnase. Auch im Training klappt es besser, denn ihr versteht einander problemlos. Dabei ist dein Hund der beste Achtsamkeitstrainer für dich. Weil er stets im Moment lebt. Erfahre hier, wie du mit Hilfe von Achtsamkeit eine unvergleichliche Beziehung zu deinem Hund aufbaust

Stress überträgt sich

Der Alltag kann schon mal stressig werden. Zwischen Arbeit, Einkauf, Terminen und Familienleben musst du noch mit deinem Hund raus und natürlich auch trainieren. Schließlich möchtest du, dass dein Hund gut erzogen ist und 1A auf dich hört. Eine enge Bindung möchtest du zu ihm haben. Ihr sollt euch blind verstehen können. 

Aber während du deiner Fellnase Kommandos zu rufst, schreibst du gedanklich schon deine Einkaufsliste und überlegst, wann du deine Großeltern mal wieder besuchen könntest. Außerdem denkst du schon den ganzen Vormittag darüber nach, was wohl bei der Klassenkonferenz in zwei Tagen besprochen werden soll. Und zu allem Überfluss klappt das Training mit deinem Hund heute absolut nicht. 

Warum ist das so? 

Dein Stress überträgt sich auf deinen Hund. Nun seid ihr beide irgendwie durcheinander und dein Ärger über das „Ungehorsam“ des Hundes ist irgendwann zu groß, um mit dem Training weiter zu machen. Frustriert entscheidest du dich, das Training für heute zu beenden. 

Aber wie kannst du es besser machen?

Achtsamkeit im Hundetraining

Achtsamkeitstraining erfreut sich immer mehr Beliebtheit. Nicht nur für den eigenen Alltag und eine bessere Lebensqualität, sondern auch in der Beziehung zum Familienhund und im Hundetraining. 

Auch Achtsamkeitsexpertin Doris Kirch beschreibt, wie der achtsame Umgang mit deinem Hund euer Training positiv beeinflusst und ihr eine unvergleichliche Beziehung zueinander aufbauen könnt.  

Achtsamkeit ist ein nützliches Tool in der Beziehung zwischen Mensch und Tier. Nicht nur, um sein eigenes Verhalten zu hinterfragen und so sich selbst näher zu kommen. Sondern auch, um sich in seinen Hund hineinzuversetzen. Sein Verhalten besser zu verstehen und so eine engere Bindung zur Fellnase aufzubauen. Und nicht zuletzt, um seinen Hund top zu erziehen. 

Dabei können Mensch und Hund gleichermaßen voneinander lernen. Wichtig dabei ist, präsent zu sein und im Hier und Jetzt zu leben. Den Moment wahrzunehmen und weder an gestern noch an morgen zu denken. Es zählt nur das Jetzt. Der Moment zwischen dir und deinem Hund. 


Achtsamkeit ist nicht gleich Aufmerksamkeit

Kurz mal ein Leckerli und eine kleine Streicheleinheit sind zwar eine nette Geste für deinen Hund, trotzdem gehört zur Achtsamkeit viel mehr als das. Denn es geht nicht darum, deinem Hund mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Sondern darum, durch einen achtsamen Umgang eine engere Beziehung zu ihm aufzubauen, die dir auch im Training hilft. 

Dafür solltest du einerseits deinen Hund ganz genau beobachten.

Mach doch mal einen langen Spaziergang mit deiner Fellnase und beobachte sie ein wenig. Schau, wie dein Hund auf Geräusche und Gerüche reagiert. Atme den Duft vom Grill des Nachbarn ein, der deinen Hund grad neugierig werden lässt. Lausche dem Rascheln der Bäume, die der Wind hin und her schaukelt. Nimm deine Umgebung wahr und nutze diesen Moment, um in dich zu gehen. Denn da beginnt sie, die Reise der Achtsamkeit.

Hier lernst du von deinem Hund. Denn Hunde leben immer im Moment. Spaziergänge erleben sie ganz bewusst. Schnüffeln und hören und entdecken so immer etwas Neues. Wann hast du deine Umgebung zuletzt so intensiv wahrgenommen? 

Andererseits solltest du aber nicht nur auf deinen Hund schauen, sondern auch in dich hinein horchen. Reflektiere dein eigenes Verhalten: Welche Situationen ärgern dich? Was macht dich wütend und traurig? Wann bist du verunsichert? Mit Hilfe von Achtsamkeit hinterfragst du dein Verhalten und kannst so Abstand gewinnen und anders reagieren.

Bist du zum Beispiel verunsichert und ängstlich, wenn du beim Spaziergang auf fremde Hunde triffst, verunsichert das vielleicht auch deinen Hund. So kann es sein, dass Hundebegegnungen nicht allzu entspannt ablaufen. Du überträgst also deine Unsicherheit auf deinen Hund. Wenn du dir das bewusst machen kannst, kannst du mit deinem veränderten Verhalten vielleicht auch das Verhalten deines Hundes beeinflussen. Dieses Prinzip kannst du auf jede beliebige Situation übertragen.

5 Vorteile von Achtsamkeitstraining

Achtsamkeitstraining hilft dir dabei, die Bindung zu deinem Hund auszubauen und zu festigen. Du lernst, deinen Hund besser zu verstehen. Erkennst seine Motivationen und Hintergründe für bestimmte Verhaltensweisen. Damit kannst du viel besser auf seine Bedürfnisse eingehen. So wird nicht nur eure Bindung zueinander enger, sondern euer Training klappt auch viel besser. Ihr “redet nicht mehr aneinander vorbei”, sondern versteht einander einfach. Nicht zuletzt ist Achtsamkeitstraining auch für dich total wertvoll. Denn so lernst du dich selbst und deine Bedürfnisse besser kennen und kannst deine Lebensqualität damit verbessern. 

Ist das ein Thema für dich? Dann lies doch mal bei Achtsamkeitsexpertin Doris Kirch weiter. Facettenreich erklärt sie, warum dein Hund der perfekte Achtsamkeitslehrer für dich ist. 

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