Barf=Barf? Die unterschiedlichen Barf-Arten

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Welche Barf-Arten gibt es?

BARF ist eine beliebte Ernährungsmethode für Hunde. Jedoch ist BARF nicht immer gleich BARF. Es gibt unterschiedliche Arten zu Barfen. Sie unterscheiden sich in der Art des Futters und im Anteil von Futterzusätzen.

Vollbarfen

Beim Vollbarfen wird ausschließlich Rohkost verfüttert. Gemüsemischungen und Nudeln können ebenso Teil davon sein wie grüner Pansen, Blättermagen, Labmagen sowie Leber- und Muskelfleisch. Auch rohe Brustkernknochen oder Ochsenschwanzkochen können verfüttert werden.

Halbbarfen

Wie der Name schon vermuten lässt, wird beim Halbbarfen BARF und Trockenfutter verwendet. Meist zu gleichen Teilen. Beide Varianten dürfen jedoch nicht miteinander vermischt werden, da unterschiedliche Verdauungszeiten bestehen.

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Beim Halbbarfen solltest du also immer zwei Mahlzeiten füttern. Die eine Mahlzeit besteht aus Trockenfutter, die andere aus Fleisch, Gemüse und anderer Rohkost. Geeignet ist kaltgepresstes Trockenfutter, da dieses der Rohkost relativ ähnlich ist, was die Verdauung betrifft.

Getreidefreier BARF

Getreidefreies Barfen bedeutet, dass der Hund kein getreidehaltiges Futter erhält. Diese Methode wird vor allem dann angewandt, wenn das Tier auf Getreide negativ reagiert. Das kann eine Allergie sein oder eine Verhaltensveränderung bei Getreide-Futter.

Ob getreidefreies Barfen sinnvoll ist, solltest du danach entscheiden, wie dein Vierbeiner auf Getreide reagiert. Oft wird getreidefreier BARF mit einer unregelmäßigen Fütterung von Hirse, Reis oder Amaranth ergänzt.

BARF mit Futtermittelzusätzen

Futtermittelzusätze sollten beim Barfen generell zum Einsatz kommen, damit beim Hund keine Mangelerscheinungen auftreten. Die Gewichtung der Zusätze kann sich jedoch sehr unterscheiden. Entscheidend ist, wie ausgewogen das BARF ist und ob alle wichtigen Nährstoffe enthalten sind. Pflanzliche Öle werden häufig verwendet, aber auch Vitamin K. Letzteres ist auch in frischer Leber enthalten.

Weitere Barf-Arten

Neben den genannten Varianten gibt es noch weitere Barf-Arten. Diese unterscheiden sich hauptsächlich im Mischverhältnis von Rohkost und Trockenfutter von den Genannten.

Auch eine Variante von Barf für Welpen existiert. Bei dieser wird ein Großteil der Rohkost püriert verfüttert.

Eine wichtige Info: Achtung vor Giftködern! Dein Hund frisst eklige Sachen und du kannst nicht schnell genug eingreifen? Da landen auch Giftköder schnell mal in der Schnauze deines Hundes. Du kannst deinem Hund aber beibringen, nichts zu fressen, was du ihm nicht erlaubt hast. Wie das geht, zeigen wir dir hier. Diese Videos helfen dir bestimmt

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1 KOMMENTAR

  1. Hallo,Barbara Messika (Autor), Sabine Schäfer

    was mich irritiert ist die unterschiedlich Zusammensetzung der Komponenten der BARF-Mahlzeiten vor allem hinsichtlich Knochen. Swanie Simon erklärt es so, dass eine Beutetier ungefähr zu soviel Prozent aus Knochen besteht (15 % rohe fleischige Knochen).

    Bei Barbara Messika und Sabine Schäfer anscheinend basierend auf die Empfehlung des Australischen Tierarzt Dr. Ian Billinghurst, wird zu einem Antel von Fleischigen Knochen geraten der mind. so hoch wie der reine Fleischanteil ist, wenn nicht sogar deutlich höher (30 Fleisch zu 70 fleischige Knochen). Leider konnte ich bisher keine Erklärung dafür finden. Wie man zu solchen Werten kommt. Oder steh ich da irgendwie auf dem Schlauch?!

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